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Dieses Jahr war es endlich wieder soweit! Nach zweijähriger Corona-Pause durften wir für zehn Tage mit einer Gruppe nach Israel reisen und die Schweiz am ICEJ-Laubhüttenfest vertreten. Es war dieses Jahr ein besonderes Erlebnis und eine Ehre, unsere Nation Schweiz in Jerusalem zu vertreten.
Die ersten Tage verbrachten wir mit interessanten Ausflügen am schönen See Genezareth und konnten die Gegend rund um den See genießen. Ein Bad im See gehörte natürlich auch dazu! So war dann der Moment der Eröffnungsfeier am Seeufer bei Kapernaum und bei Vollmond ein wunderbarer Start für das diesjährige ICEJ-Laubhüttenfest. Ja wir haben uns aufgemacht ins verheißene Land, in die Gegend, wo Jesus wirkte.
In Jerusalem angekommen, erlebten wir sehr eindrückliche Tage mit vielen Höhepunkten wie dem Einmarsch der Nationen oder den vielen interessanten Seminaren in der Pais Arena. Der Gottesdienst mit Abendmahl im Gartengrab wie auch der Gebetstag für die Nationen waren ein Highlight. Zusammen mit allen europäischen Nationen beteten und flehten wir für die Schweiz und unseren europäischen Kontinent.
Einer der emotionalsten Momente war der Jerusalem- Marsch. Mit Fahnen gewappnet, traditionell rot/weiß gekleidet, mit Edelweiß-Halstüchern und «Sännechäppli» (der Schweizer Form der Kippa 😊) sowie den original Schweizer «Treicheln» (Kuhglocken) marschierten wir durch die Straßen von Jerusalem. Immer wieder hörten wir den Zuruf „Wir lieben Euch!“ „Gut, dass ihr da seid!“ Immer wieder schauten wir in Gesichter, die sich sehr freu-ten. Aber was uns tief bewegte, waren die staunenden und mit Tränen gefüllten Augen. Ohne Worte verstanden wir, was sie fühlten und teilten ihre Tränen.
Der Abschluss des diesjährigen ICEJ-Laubhüttenfests war ein beeindruckender Solidaritätsanlass im südisraelischen Bezirk Scha‘ar HaNe-gev, der an den Gazastreifen grenzt. Die Bewohner dieser Region leiden seit Jahren an Raketenbeschüssen und Feuerterror. Mit unserer Anwesenheit und Gebeten, die in Form von 1000 Ballone in die Luft stiegen und einer Spende für die Anpflanzung eines Schutzwaldes zeigten wir ihnen, dass Christen aus der Schweiz und vielen anwesenden Nationen aufrichtige Solidarität zeigen. Die anschließende Fahrt zu einem nahe gelegenen Aussichtspunkt Richtung Gaza, war für viele Reiseteilnehmer eine interessante Erfahrung und zeigte ihnen die Situation vor Ort.
Mit einem dankbaren und gefüllten Herzen sagten wir «Lehitraot» und flogen mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck in die Schweiz zurück!