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Die Bibel spricht ausführlich über die Zukunft des Volkes und Landes Israel. Christliche Anlässe zum Thema Zion und Veranstaltungen wie die Solidaritätsanlässe der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem sind biblisch fundierte Reaktionen. Sie sind Antwort auf die wunderbare Rückführung eines Volkes in sein Heimatland und den immer noch in der Welt herrschenden Antisemitismus und Antizionismus. Sie beabsichtigen, die geschichtlichen Wurzeln und die biblische Basis christlicher Haltung gegenüber Israel und dem jüdischen Volk zu prüfen. Unser Wunsch ist es, christliche Leiter aus verschiedenen theologischen, politischen und professionellen Kreisen mit jüdischen Persönlichkeiten zum Austausch und zur Diskussion zusammenzubringen.
Vor 125 Jahren fand der erste Zionistenkongress vom 29.-31. August 1897 im Stadtcasino in Basel statt. Er legte den Grundstein für den modernen Staat Israel. Es ist wichtig, dass Christen ihre Stellung gegenüber Israel klären und ernst nehmen, was Gottes Wort über das jüdische Volk sagt. Wir wollen die Kirche herausfordern, Israel zu segnen und zu trösten und damit in mächtiger Weise die Verheißungen Gottes zu verkünden, wie sie der Prophet Amos ausdrückt: «Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Wein-berge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden! spricht der Herr dein Gott.“ Amos 9,14-15
Das Land Israel oder Jerusalem wird in der Bibel oft Zion genannt. Es ist der Geburtsort der jüdischen Nation. Hier war sie 1500 Jahre fast durchwegs politisch souverän und meist kulturell selbständig. Zion ist Jahrtausende lang ohne Unterbrechung von Juden bewohnt worden. Es ist heutzutage das einzige Land der Welt, in dem dasselbe Volk mit derselben Religion und Sprache wie vor 3000 Jahren ansässig ist. Die Sehnsucht der Juden in ihre Heimat zurückzukehren ist ein Gedanke, den wir schon früh in der Bibel finden (vgl. Psalm 137,1-6). Dieses Verlangen wird von Gott gebilligt, der wieder und wieder verspricht, sein Volk aus der Zerstreuung in das gelobte Land zurückzubringen (Jeremia 23,7-8). Das Thema Zion, das gemäß der Heiligen Schrift offensichtlich dem Herzen Gottes nahe ist, sollte für uns nicht weniger wichtig sein.
Da Basel eine besondere Verbindung zum Zionismus hat, unterstrich die ICEJ über die Jahre durch verschiedene Anlässe, meistens im Stadtcasino, diese Beziehung. Einschließlich des ersten Zionistenkongresses, bei dem das «Basler Programm» angenommen wurde, sind in Basel 10 Zionistenkongresse durchgeführt worden. Der letzte 1946 unter der Leitung von Dr. Chaim Weizmann, dem späteren ersten Präsidenten des Staates Israel. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Basel zur zeitweiligen Bleibe für viele jüdische Flüchtlinge. Obwohl die meisten von ihnen nach dem Krieg wieder fortzogen, ist in Basel noch heute die zweitgrößte jüdische Gemeinde zu finden.
Möge der ICEJ-Solidaritätsanlass am 28. August 2022 die Brücke der Verständigung zwischen Juden und Christen festigen und den Bund der Freundschaft und Brüderlichkeit stärken