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Nach einem Vortrag stellte mir ein Zuhörer eine sehr persönliche Frage. „Wie gehst du mit dem Leid um, dem ihr bei Eurer Arbeit in Israel begegnet?“
Ich dachte einen Moment nach. Ich dachte an Sasha Trufanov und seine Freundin Sapir Cohen, beide ehemalige Geiseln. 498 Tage wurde Sasha in Gaza festgehalten und gequält. Sapir kam nach 55 Tagen frei und begleitet Sasha im Hubschrauber in die Freiheit.
Ich traf Sasha in Jerusalem. Wir sprachen über Gott. Er erzählte mir von seinen Gebeten während der Geiselhaft. Auch Sapir betete. Beide haben die Hölle durchlebt. Jetzt wollen sie heiraten, eine Familie gründen.
Diese Einstellung prägt das jüdische Volk – und auch uns als ICEJ. Mit unseren Wiederaufbauprojekten und Traumatherapien können wir dem Tod das Leben entgegensetzen. Danke, liebe ICEJ-Freunde, dass Sie dies möglich machen.
Auch Jesus hat den Tod überwunden und ihm das Leben entgegengesetzt.