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Seit über 40 Jahren feiern Christen aus aller Welt jeden Herbst das jüdische Laubhüttenfest in Jerusalem.
Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem wurde 1980 während dieser Feier gegründet. Damals waren rund 1000 Christen aus vielen Ländern nach Jerusalem gekommen, um dieses Fest gemeinsam mit dem jüdischen Volk zu begehen. Kurz zuvor hatte die Knesset, das israelische Parlament, Jerusalem zur ewigen ungeteilten Hauptstadt des Staates Israel erklärt. Aus Protest gegen diese Entscheidung drohte die Arabische Liga jedem Land, das seine Botschaft in Jerusalem beließ, ein Ölembargo an. Daraufhin zogen alle Länder ihre Botschaften nach Tel-Aviv um. Für die Israelis war es sehr schmerzhaft und traurig, dass ihnen praktisch die ganze Welt auf arabischen Druck den Rücken zukehrte. Die Teilnehmer der christlichen Laubhüttenfestfeier beschlossen daraufhin, aus Solidarität mit Israel ihre eigene Botschaft zu gründen – nicht als Vertretung eines Landes, sondern als Vertretung evangelikaler Christen aus aller Welt, die aufgrund der Bibel zum Volk und Staat Israel stehen. So entstand die ICEJ.
Was hat die ICEJ nun dazu bewogen, dieses jüdische Fest zu einem zentralen Bestandteil ihres Dienstes zu machen? Warum kommen jedes Jahr seit 1980 tausende von Christen aus aller Herren Länder nach Jerusalem, um gemeinsam das Laubhüttenfest zu begehen? Das biblische Laubhüttenfest ist eines der drei großen Pilger- und Erntedankfeste Israels (neben dem Passah- und dem Wochenfest). Zu diesem Fest sind auch die nichtjüdischen Nationen ausdrücklich eingeladen. Die Feier dieses Festes weist auf eine Zeit in, in der sich die Worte des Propheten Sacharja erfüllen werden: „Sie (die Nationen) werden jedes Jahr gemeinsam nach Jerusalem ziehen, um dort das Laubhüttenfest mitzufeiern und den allmächtigen Gott als ihren HERRN und König anzubeten (Sacharja 14,16). Dies wird im tausendjährigen Reich geschehen, wenn die Herrschaft des Messias auf dieser Erde von Jerusalem aus angebrochen ist und überall Frieden herrschen wird. Die ICEJ feiert dieses Fest schon jetzt, um zu bekräftigen, dass sie an die Erfüllung dieser Prophezeiung glaubt. Gleichzeitig versichern die vielen mitfeiernden Christen den Israelis, dass sie ihnen in Freundschaft und Solidarität verbunden sind. Auch wenn diese Feier vielen Christen noch fremd erscheinen mag, für das jüdische Volk ist sie ein ermutigendes prophetisches Zeichen. Als die Leiter der ICEJ in den Anfangsjahren bei einem leitenden Rabbiner nachfragten, wie sie als Christen das Laubhüttenfest begehen könnten, versicherte der ihnen Folgendes: „Weil ihr Christen jetzt anfangt, das Laubhüttenfest zu feiern, können wir schon die herannahenden Schritte unseres Messias vernehmen.“
Die Laubhüttenfestfeier der ICEJ ist mittlerweile der größte alljährlich stattfindende Tourismusevent in Israel. Während der mehrtägigen Konferenz gibt es Seminare, Predigten und Lobpreiskonzerte. Musik und Tanz zur Ehre Gottes prägen die abendlichen Festveranstaltungen. Ein besonderes Highlight sind der Abend für israelische Gäste und der Jerusalem-Marsch durch die Straßen der israelischen Hauptstadt. Unabhängig von der politischen Lage kommen über 5000 Christen jedes Jahr zum Laubhüttenfest nach Jerusalem, um ihre Verbundenheit mit Israel zu demonstrieren. Die Hauptveranstaltungen finden in der Pais Arena in Jerusalem statt. Das Fest beginnt mit einer Open-Air-Eröffnungsveranstaltung am Toten Meer. Während der restlichen Woche gibt es täglich zahlreiche Seminare mit verschiedenen Referenten. Ein breites Spektrum wird angeboten, von geistlichen Themen über Sicherheitsfragen bis hin zu sozialen und wirtschaftlichen Aspekten des Lebens in Israel. Ausflüge zu Projekten der ICEJ-Sozialabteilung stehen ebenfalls auf dem Programm.
Das Motto des diesjährigen ICEJ-Laubhüttenfestes lautet „Wagt zu träumen“ – ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Feier des siebzigjährigen Bestehens Israels liegen. Lassen auch Sie sich inspirieren und kommen Sie mit nach Jerusalem!
Liebe Christen in Deutschland, im Namen der Kinder, denen wir dienen, möchte ich Ihnen unseren tiefsten und herzlichsten Dank für die großzügige Spende aussprechen.
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Erlebe einen Abend voller Begegnung, Tiefe und Leidenschaft für Gott. Die Youth Night ist für junge Menschen, die sich nach echter Gemeinschaft, kraftvollem Lobpreis und einem klaren geistlichen Impuls sehnen.
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Im hebräischen Monat Ijar gibt es zwar kein markantes biblisches Fest wie Pessach oder Schawuot. Aber dieser Monat ist voller Ereignisse, die lange Übergangsprozesse einleiteten: den Bau des Tempels, langwierige Wanderungen durch die Wüste – und die Wiedergeburt des modernen Israels.
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Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabrik der Stadt Skopje unter menschenunwürdigen Umständen untergebracht.
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Vor kurzem reisten ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler und Vizepräsident David Parsons nach Washington, D.C., um die ICEJ bei der Chairmen’s Conference der Israel Allies Foundation zu repräsentieren.
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Als „frequent ICEJ-Traveller“ zum Laubhüttenfest war es für mich ein neues Erlebnis an der Envision-Konferenz teilnehmen zu dürfen. Besonders, dass ich als „Oldtimer“ mit vier jungen Teilnehmern aus der Schweiz dieses Leitertreffen in Jerusalem erleben durfte.
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Am 8. Februar 2026 hatten wir einen Stand anlässlich der „Journée Inter-Églises du Réseau Évangélique de Genève“.
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Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDermott. Die beiden Vorträge im Zollhaus Luzern sowie an der Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel (STH) waren sehr gut besucht und zeigten das Interesse am Thema.
Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDer...
Liebe Israelfreunde,
Wenn ich diese Zeilen schreibe, fand bereits eine erste Sitzung des von Präsident Trump einberufenen Friedensrat statt und gleichzeitig gibt es erneut Drohgebärden vom Iran und immer mehr amerikanische Streitkräfte versammeln sich im Nahen Osten.
Liebe Israelfreunde,
Wenn ich die...
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, der – ohne es zu wissen – eine Entwicklung in Gang setzte, die mich später um die ganze Welt und schließlich nach Israel führen sollte.
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, de...