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Nach knapp 2000 Jahren Abwesenheit ist Israel vor siebzig Jahren erneut auf der Weltbühne erschienen. In der Weltgeschichte hat es so ein Ereignis noch nie gegeben. Es muss ganz klar als „Wunder“ bezeichnet werden – die Wiedergeburt Israels wurde nur durch Gottes Eingreifen möglich.
Das jüdische Volk befand sich Ende des Zweiten Weltkrieges am absoluten Tiefpunkt. Das schiere Ausmaß des Holocaust, das Ende der 40er Jahre noch nicht vollständig enthüllt war, und die Grausamkeit, mit der die Nazis den Genozid an den Juden vollzogen, hatten das jüdische Volk zutiefst erschüttert. Mehr als die Hälfte der europäischen Juden waren vergast oder zu tausenden erschossen worden. Der Großteil der Überlebenden stand kurz davor zu verhungern. Nur sehr wenige konnten oder wollten in ihr altes Zuhause zurückkehren. Jahrhunderte lang hatten sie Pogrome erlebt, unter der Ritualmordlegende gelitten und Zwangsbekehrungen, Vertreibungen und andere religiöse Verfolgung erduldet.
Der Prophet Hesekiel kennt den Schrei ihrer Seele: „Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren, und es ist aus mit uns.“ (Hesekiel 37,11) Doch Gott erklärt, dass nicht alles verloren ist. Am schlimmsten Tiefpunkt der Geschichte versichert Gott seinem Volk Israel: „Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels.“ (Hesekiel 37,12)
Das große Wunder der Wiederherstellung Israels ist, dass sie sich nur drei Jahre nach der Schoah ereignete. Gott machte seine uralten, biblischen Verheißungen wahr. Das jüdische Volk erhob sich aus der Asche des Holocaust und erlangte die Eigenstaatlichkeit in seinem uralten Heimatland wieder. So beschreibt es der Prophet Jesaja: „Wer hat solches je gehört? Wer hat solches je gesehen? Ward ein Land an einem Tage geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“ (Jesaja 66,8) Zur Zeit ihrer größten Schwäche wurden die Juden durch etwas gestärkt, nach dem sie sich seit Jahrhunderten gesehnt hatten: nach der Rückkehr in ihr eigenes Land, nach Israel.
Am 14. Mai 1948 verlas David Ben Gurion, der erste Premierminister des jüdischen Staates, in Tel Aviv die israelische Unabhängigkeitserklärung und rief den modernen Staat Israel aus. Grundlage dafür war der Beschluss der Vereinten Nationen vom 29. November 1947, das britische Mandatsgebiet Palästina in einen arabischen und einen jüdischen Staat zu teilen. Während die Juden dem Plan zustimmten, lehnten die Araber ihn vehement ab. Unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung wurde das zahlenmäßig weit unterlegene Israel von fünf arabischen Armeen angegriffen.
Die Israelis waren gezwungen in dem über ein Jahr andauernden Unabhängigkeitskrieg um ihr Überleben zu kämpfen. Die arabischen Armeen waren bewaffnet und gut ausgebildet. Gegen den gerade gegründeten Staat Israel jedoch verhängte die Internationale Gemeinschaft ein Waffenembargo. Nur die kleine Tschechoslowakei wagte es sich zu widersetzen und Waffen an die verzweifelten jüdischen Kämpfer zu liefern. Viele schwache Holocaust-Überlebende, die gerade aus Europa ankamen, wurden direkt in den Kampf geschickt, manche sogar barfuß. Die arabischen Führer hatten geschworen, „die Juden ins Meer zu treiben“. Doch Israel konnte sich behaupten und Land hinzugewinnen. 1949 beschlossen die Vereinten Nationen, Israel als Mitgliedsstaat aufzunehmen.
Die in der Bibel verheißene Hoffnung auf Rückkehr und auf nationale Wiederherstellung brachte das jüdische Volk zurück. Der Apostel Paulus schreibt im Römerbrief, dass sogar die Zerstreuung Israels eine erlösende Wirkung auf die Nationen hatte, da die Ausbreitung des Evangeliums viele nichtjüdische Menschen mit Gott versöhnte: „Schon ihre Verstoßung hat der übrigen Welt die Versöhnung mit Gott gebracht, was wird dann erst ihre Wiederannahme bringen? Nicht weniger als die Auferstehung der Toten!“ (Römer 11,15) Das bedeutet, dass die Auferstehungskraft Gottes noch heute in unserer Welt am Wirken ist!
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Der Adar spielt auch in der Geschichte von Esther eine Rolle, in der der Feind das Los warf, um den Tag für Israels Vernichtung zu bestimmen. Das Los fiel auf den Adar. Doch was zur Vernichtung bestimmt war, wurde von Gott umgekehrt.
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Dies ist ein dringender Gebetsaufruf angesichts der aktuellen hochgefährlichen Lage im Nahen Osten.
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Für unser Haifa-Heim suchen wir baldmöglichst einen leistungsfähigen Gesundheits- und Kranken- bzw. Altenpfleger (m/w) oder einen Pflegeassistent/Pflegefachassistent (m/w), der auf Freiwilligenbasis den Holocaust-Überlebenden dient.
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6 Millionen Christen beten für Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 versammeln sich allein im Zoom-Gebet der ICEJ-Hauptstelle in Jerusalem tausende Christen aus aller Welt zum gemeinsamen Gebet – jeden Tag.
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Am 27.01.2027 fand im Berner Rathaus auf Einladung des Israelischen Botschafters in der Schweiz, S.E. Tibor Shalev Schlosser, eine Gedenkfeier an die über 6 Millionen jüdischen Opfer des Naziregimes statt.
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Das Jahr begann in der Schweiz mit dem schrecklichen Brand in Crans-Montana. Lasst uns weiterhin für die Verletzten, die Familien und Angehörigen der Opfer, die Rettungskräfte und das Pflegepersonal beten.
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Als Obmann der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in Österreich bin ich dankbar für Initiativen wie das musikalische Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 2025 in Braunau am Inn.
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„Jedes Jahr am 27. Januar wird in Deutschland wieder das routinierte ‚Nie wieder‘ zelebriert. Doch während in Gedenkstätten die Kerzen brennen, brennt draußen die Hütte. ‚Nie wieder‘ oder ‚Nie wieder ist jetzt‘ ist oftmals zur hohlen Phrase verkommen.
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Umrahmt von musikalischen Kostbarkeiten gedachte die ICEJ gemeinsam mit jüdischen Gästen der Opfer des Holocausts – und setzte gleichzeitig ein Statement gegen Antisemitismus und Anti-Israelismus.
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