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Zehn Tage reiste eine Hands-On-Gruppe der ICEJ durch Israel, um bei der Feldarbeit zu helfen, Lebensmittelpakete zu verteilen, Holocaustüberlebenden zu dienen und Keller zu streichen.
Die Freiwilligen unterstützten verschiedene Hilfsprojekte der ICEJ in ganz Israel. An der neuen Agro-Tech-Oberschule im westlichen Negev, der die ICEJ beim Aufbau zur Seite steht, arbeiteten sie gemeinsam mit israelischen Schülern auf Gurkenfeldern. Die Jugendlichen freuten sich sehr über den Besuch und bedankten sich für die Unterstützung.
In den Weinbergen eines anderen Bauernhofs ging die christliche Reisegruppe den betagten Weinbergbetreibern zur Hand. Seit Kriegsbeginn kämpfen israelische Landwirte mit Arbeitskräftemangel und Unsicherheit.
„Es gibt niemanden wie euch. Ihr seid ein Geschenk des Himmels“, bedankte sich Ori, der Enkel der Weingutbesitzer, bei den Helfern.
In Haifa übernahmen die christlichen Freiwilligen Aufräumarbeiten, in Aschdod strichen sie den Keller eines Zentrums für jüdische Neueinwanderer und kamen ins Gespräch mit Neubürger Tami, der überwältigt war, als er erfuhr, dass diese Malergruppe nicht nur unentgeltlich arbeitete, sondern jeder Teilnehmer die Arbeitsreise selbst getragen hatte.
„Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass Menschen so etwas tun“, gestand er. Er dachte, die ganze Welt hasse das jüdische Volk – so war seine Erfahrung bisher.
Auch bei der Verteilung von Lebensmitteln an bedürftige Familien half die Reisegruppe. Auch hier ergaben sich „nebenher“ viele tiefgehende Gespräche und wertvolle Begegnungen.
„Was für eine großartige Gelegenheit, mit Menschen in Kontakt zu kommen“, fasst Reiseteilnehmer Arend abschließend die Erfahrungen der Reisegruppe zusammen.
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