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Als „frequent ICEJ-Traveller“ zum Laubhüttenfest war es für mich ein neues Erlebnis an der Envision-Konferenz teilnehmen zu dürfen. Besonders, dass ich als „Oldtimer“ mit vier jungen Teilnehmern aus der Schweiz dieses Leitertreffen in Jerusalem erleben durfte.
Nach einer dreitägigen Erkundung von Jerusalems Alt- und Neustadt wurde am Montagabend die Envision Konferenz unter dem Thema „Israel und deine Gemeinde“ eröffnet mit feinem Lobpreis und einem brennenden Aufruf von Ingolf Ellssel an die anwesenden Pastoren mit Mut zu Israel zu stehen, gerade auch wenn Zionismus mehr und mehr zum Schimpfwort wird. „Ich möchte nicht, dass je einen Pastor den Segen verpasst, den Gott denen verspricht, die zu Abraham und seinen Nachkommen stehen“, mahnte er.
Am zweiten Tag folgte am Morgen eine Serie hochstehender, biblischer und theologischer Referate. Nachmittags ging es zu einem interessanten Besuch in der Knesset, dem israelischen Parlament und beim Außenministerium.
Auch der dritte Tag war gefüllt mit exzellenten Beiträgen von Politikern, Militärvertretern und messianischen und arabischen Pastoren Israels.
Ein abschließender Höhepunkt war der Besuch von Dörfern in der Gaza-Umgebung, welche die volle Brutalität des Hamas-Terrors erlebten und nach längerer Evakuierung wieder etappenweise in neue Häuser zurückkehren. In einer innovativen Agro-Tech Schule, an der die ICEJ ein Versuchs-Gewächshaus und einen Unterrichtskomplex gespendet hat, war ein lebhafter Austausch mit den jungen Studenten möglich und gab uns einen Einblick, wie junge Pioniere aus ganz Israel mithelfen, den südlichen Negev zu kultivieren.
Im Kibbutz Be’eri sehen wir die zerstörten Häuser und hören erschütternde Berichte vom Massaker am 7. Oktober. Auch hier werden im März 80% der Bewohner zurückkehren und das Dorf neu beleben und das Land bebauen. Die ganzen Tage waren ein tiefes, lebensveränderndes Erlebnis und Zeugnis der Gnade Gottes und seines hoffnungsvollen Reiches.
David Spies
Pastor FEG Emmen und FEG Balsthal
"Envision 2026 war für mich mehr als eine Konferenz – es war eine geistliche Begegnung. In den Vorträgen wurde deutlich, wie zentral Israel im biblischen Gesamtbild ist und welche Verantwortung wir als Gemeinden heute tragen. Gottes Verheißung an Abraham aus 1. Mose 12,3 ist keine historische Randnotiz, sondern Ausdruck seines fortdauernden Handelns: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen alle Völker auf der Erde gesegnet werden.“
Während dieser Tage wurde mir neu bewusst: Gott ist nicht passiv – er wirkt. Er wirkt in Israel, in seinen weltweiten Gemeinden und in unseren Herzen. Der Austausch mit anderen Pastoren und Leitern aus unterschiedlichen Ländern hat mir eindrücklich gezeigt, wie Gott Menschen weltweit verbindet, ausrichtet und stärkt. Das hat mich tief ermutigt und meinen Glauben neu gefestigt."
Jemina Künzli
"Das Highlight der Envision waren für mich die vielen Begegnungen mit wunderbaren Menschen aus aller Welt, vereint durch ihre Liebe zu Jesus und zu Israel. Besonders beeindruckt hat mich die Agro-Tech-Schule in Sde Nitzan mit ihrer Leidenschaft und der unermüdlichen Hingabe zum Wiederaufbau des Landes und das trotz der anhaltenden Sicherheitslage und der spürbaren Gefahr in dieser Grenzregion zu Gaza."
Elias Blaser
"Es war ein Privileg, Teil dieser tollen Gemeinschaft zu sein. Obwohl die Teilnehmer aus der ganzen Welt kamen spürte man die gemeinsamen Werte. Durch die Referate und die persönlichen Gespräche bekam ich ein neues Herz für das Volk Israel. In Erinnerung bleiben eindrückliche Zeugnisse, lehrreiche Inputs, harte Realitäten, neue Freundschaften."
Juri Blaser
"Es war ein Privileg an der Envision teilzunehmen. Wir erhielten auch ungewöhnliche Einblicke in Israel. Ebenfalls hörten wir spannende Zeugnisse, unter anderem von einem iranischen ehemaligen Moslem."
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
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