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Es zeichnen sich massive Ereignisse in der Welt ab, die unsere Fürbitte dringend erforderlich machen! Israel sieht sich einer beispiellosen Bedrohung gegenüber, aus mehreren Quellen, aber insbesondere aus dem Iran. Der Präsident dieses Landes ruft weiterhin zur Zerstörung Israels auf und entwickelt im Eiltempo Atomwaffen, um seine Drohung wahrzumachen. Premierminister Benjamin Netanjahu hat diese Bedrohung als „größte Gefahr für Israel, den Nahen Osten, die Welt und die Menschheit“ bezeichnet.
Die Bibel hat schon immer davor gewarnt, dass Israel aufgrund seiner besonderen Berufung und seines besonderen Auftrags zum Wohl der ganzen Welt zur Zielscheibe von Vernichtungsplänen wird (so bspw. Psalm 83). Leider wird dies durch die Geschichte immer wieder bestätigt.
Auch der Auftritt Nordkoreas als Atommacht auf der Weltbühne ist zutiefst beunruhigend, nicht nur für die Länder der Region, sondern auch für den Rest der Welt. Denn die Nordkoreaner sind nur allzu gerne bereit, ihr Arsenal an den Meistbietenden zu verkaufen! Terroristen auf der ganzen Welt sind sich dessen sehr wohl bewusst. Iranische Beobachter waren kürzlich in Nordkorea, um sich mit dem dortigen Fortschritt vertraut zu machen. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen Venezuelas Präsident Hugo Chavez und dem Iran immer enger. Israel befindet sich im „Fadenkreuz“ dieser Länder, die auch die USA und die westliche Welt bedrohen.
Vor gerade einmal zwei Jahren veranstaltete der iranische Präsident Achmadinedschad eine Konferenz, auf der nicht nur der Holocaust geleugnet, sondern auch über eine Welt ohne die Vereinigten Staaten von Amerika fantasiert wurde. Während alle Menschen für ihre eigenen Handlungen verantwortlich sind, ist es gleichzeitig klar, dass hinter diesen Leuten finstere Mächte stehen, die Zerstörung und Täuschung bezwecken. Paulus hat betont, dass wir uns dessen bewusst sein und diesen Mächten durch den Gebetskampf widerstehen müssen. (Epheser 6,10-12)
Gebet ist eine harte und anstrengende Arbeit, die jedoch gleichzeitig die wunderbare Kraft Gottes freisetzt, wenn sie treu verrichtet wird. Wir vernachlässigen diese Arbeit in unseren Gemeinden zu unserem eigenen Schaden! Paulus schreibt im Brief an die Philipper: „In allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (Philipper 4,6) Würden wir diesen einfachen Rat befolgen, würden wir viel mehr von der „Hand Gottes“ in unseren Gemeinden sehen.
Dieser Artikel ist daher ein dringender Aufruf zum Gebet. Gebet für das eigene Land, für die eigenen Gemeinden und für Israel. Wir glauben, dass Gebet alles verändern kann und dass Gott unsere ICEJ-Familie zu treuem Gebet aufruft. Bitte machen Sie mit und schließen Sie sich uns an. Als Hilfestellung haben wir einige Gebetsanliegen zusammengestellt, die Sie jede Woche vor Gottes Thron bringen können. Verteilen Sie sie in Ihren Hauskreisen und Gebetsgruppen und nutzen Sie sie in Ihrem eigenen Gebetsleben.
Lassen Sie uns aktiv für Israel vor dem Thron Gottes eintreten!
Beten Sie mit!
Ein Gebetsleitfaden für Israel
Die Bibel ruft uns zum Gebet für die Obrigkeit auf, d.h. für unsere Regierung. Laut Paulus ist dies unsere erste Verpflichtung, wenn wir ins Gebet gehen (1. Timotheus 2,1-3). Beten Sie deshalb diese Woche für Angela Merkel und ihre Regierung, und schließen Sie Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Kabinett in Ihre Fürbitte ein. Diese Politiker tragen eine große Verantwortung, und sie brauchen die Weisheit und Hilfe Gottes. Wir haben kein Recht, sie als Christen zu kritisieren, wenn wir nicht regelmäßig für sie zu Gott gebetet haben! Sie sind „Gottes Diener“ (Römer 13,1-4) und tragen „das Schwert“ nicht umsonst.
Der Nahe Osten ist ein „Pulverfass“, Gewalt großen Ausmaßes kann jeder Zeit ausbrechen. Der Libanon-Krieg 2006 hat dies bewiesen. Nur einen Tag vor Kriegsausbruch war die Szenerie in Galiläa idyllisch und friedlich. Kurze Zeit später hagelten Raketen auf Städte und Dörfer, als radikal-islamische Terroristen, die „Armee Gottes“ (Hisbollah), Israel angriffen. Eine vergleichbare Lage besteht weiterhin im Süden Israels, wo die Hamas, eine weitere islamische Terrorgruppe, Raketen auf Israel schießt. Die Bibel sagt, dass es keiner Waffen, die gegen Israel gerichtet ist, gelingen wird (Jesaja 54,17). Wir müssen Gott an diese Verheißung erinnern und ihn bitten, dass er Gnade gegenüber Seinem Volk Israel walten lässt. Heute hat die Hisbollah 30.000 Raketen neuster Bauart, die auf Israel gerichtet sind. Wir können diese Raketen nur durch unsere „Raketen des Gebets“ abwehren.
Natürlich können wir Friedensinitiativen als unbedeutend und hoffnungslos abtun. Wir müssen uns aber bewusst sein, dass diese Initiativen auf jeden Fall stattfinden werden, mit oder ohne uns! Unsere Beteiligung ist eine inoffizielle, nämlich durch Gebet. Im Buch der Psalmen heißt es, dass wir nationale und internationale Angelegenheiten von unserem Schlafzimmer aus bestimmen! (Psalm 149,5-9) Wir sollten deshalb viel beten über all den Initiativen, einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten zu erzielen. Gleichzeitig muss uns klar sein, dass wahrer Frieden nur von Gott kommen kann und Seinem Sohn, dem Friedefürsten. Wir müssen für Angela Merkel und das europäische Engagement in Nahost beten. Sie brauchen Gottes Hilfe. Mögen wir von unserer Autorität im Gebet Gebrauch machen!
Die Lage mit dem Iran und Ahmadinedschad wird immer kritischer. Er hat Israel ins Visier genommen und will nichts weniger als Israels Zerstörung. In dieser Woche müssen wir vor Gott kommen und ihn anrufen, damit Er diese Bedrohung für Israel beseitigt. Wir müssen auch verstehen, dass Ahmadinedschad auch eine Bedrohung für die gesamte westliche Welt darstellt. Seine Beziehungen zu Nordkorea sind äußerst gefährlich, eine sog. schmutzige Bombe könnte leicht in ein westliches Land eingeschmuggelt werden, mit furchtbaren Folgen. Das sollten wir nicht abtun. Die ungeheure Macht des Gebets kann eine solche Bedrohung abwenden. Wenn wir dies doch nur glauben würden! Daniel, der Prophet des Alten Testaments, verstand diese Macht und veränderte durch seine treuen Gebete den Lauf der Geschichte. Nichts konnte ihn stoppen, nicht einmal Verfolgung! Daniel wusste, dass es einen Gott im Himmel gibt, der seinen Dienern seine Geheimnisse mitteilt. (Daniel 2,28) Bringen Sie diese Tatsache in dieser Woche vor Gottes Thron. Bitten Sie Gott, die finsteren Zerstörungspläne von Menschen wie Ahmadinedschad gegen Israel und den Westen aufzudecken. Gott kann es tun!
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