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Nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen im August 2005 hat die islamische Terror-Miliz Hamas dort die Kontrolle übernommen und ihre unablässigen Raketen- und Mörserangriffe auf südisraelische Städte intensiviert. Diese täglichen Raketenhagel haben tausende israelischer Bürger tatsächlich in den Zustand von Belagerten versetzt, während die Welt zuschaute und fast nichts über das Schicksal insbesondere der unzähligen traumatisierten Kinder sagte oder die sinnlose Vernichtung von Leben und Eigentum. Sederot, eine der Städte, die sehr nah am Gazastreifen liegt, bekam die Hauptlast dieser Angriffe zu spüren.
Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem hat die israelischen Ortschaften in der westlichen Negevwüste unbeirrt in diesen Zeiten unterstützt. Durch örtliche Wohlfahrtsorganisationen und Sozialarbeiter haben wir Hilfe geleistet sowie mehrere transportable Luftschutzräume zur Verfügung gestellt. Auf mehreren Erkundungsmissionen in den Süden haben wir uns aus erster Hand ein Bild über die Brutalität und den willkürlichen Charakter dieser Angriffe ein Bild machen können.
Eine kurze, von Ägypten vermittelte „Waffenruhe“ brachte diesen konfliktmüden Anwohnern der Peripherie von Gaza eine vorübergehende Erleichterung. Die Raketenangriffe begannen jedoch erneut Anfang November und trafen nun auch die Stadt Aschkelon. Die israelische Regierung hielt sich zurück, um die palästinensischen Zivilisten, hinter denen sich die Hamas versteckt und sie als menschliche Schutzschilde benutzt, nicht zu gefährden. Schließlich hatte Israel jedoch keine andere Wahl als zu handeln und seine Bürger zu schützen, was sein gutes Recht ist. Man würde dies von jedem anderen Staat erwarten, der für seine Bürger sorgt.
Hamas hat nun mit Raketen größerer Reichweite geantwortet, die die Städte Aschdod und Beerscheva getroffen haben und über 700 000 israelische Zivilisten erreichen können. Der Verlust menschlichen Lebens ist immer bedauerlich und muss so weit wie möglich vermieden werden. Israel hat wie kein anderes Land dieses Prinzip beachtet. Die Hamas hingegen hat keinerlei Respekt vor menschlichem Leben, leugnet das Existenzrecht Israels und arbeitet unerbittlich an der vollkommenen Zerstörung des Judenstaates. Dies ist die immer wieder geäußerte Position dieser Gruppierung in ihren eigenen Worten, die sich auch ganz deutlich in ihrer Charta zeigt. Israel hatte keine andere Wahl, als diese Bedrohung aus seiner südlichen Region zu entfernen. Besser dies jetzt zu tun, als abzuwarten, bis die Hamas von einem nuklearen Iran unterstützt wird.
Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem findet es daher befremdlich, dass viele westliche Politiker erneut Israel verurteilen mit dem Vorwurf einer „unverhältnismäßigen Reaktion“. Diese „Doktrin der Gleichsetzung“ (von Terrorgruppen mit dem Staat Israel) sieht nichts Böses, hört nichts Bösere und tut nichts Böses. Sie sitzt auf der Zuschauertribüne und versucht, beide Parteien gleichermaßen zu beschuldigen. Dies ist ein Skandal und unsere Welt spielt dem radikal-islamischen Terror damit in die Hände. Hamas ist eine Terrororganisation, die von Schurkenstaaten wie Syrien und dem Iran unterstützt wird. Die internationale Gemeinschaft weiß dies sehr wohl, viele ihrer Staatschefs haben jedoch nicht den Mut, dies auch zu sagen. Beschwichtigungspolitik wird zur einzigen Maxime! Daher muss dann Israel ebenfalls verurteilt werden.
Wir stehen zu Israel und seinem Selbstverteidigungsrecht zum Schutz seiner Bürger. Wir rufen die Weltgemeinschaft dazu auf, diejenigen zu beschuldigen, die tatsächlich für die Eskalation verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang rufen wir die Worte des nominierten US-Präsidenten Barack Obama in Erinnerung, der vergangenen Sommer in Sederot war und erklärte, dass Israelis niemals unter der Bedrohung täglicher Raketenangriffe zu leben haben dürften.
Darüber hinaus rufen wir Christen zum Gebet für Israel in diesen schwierigen Zeiten auf. Wir bieten auch die Gelegenheit, den Anwohnern der westlichen Negevwüste praktische Hilfe zu leisten. Mehrere israelische Wohlfahrtsorganisationen haben sich mit der Bitte an uns gewendet, sie dabei zu unterstützen, den betroffenen Israelis zu helfen, sei es durch Umzugshilfe, die Übernahme von Reparaturkosten für zerstörtes Eigentum, Lebensmittelhilfe u.ä. Bitte helfen Sie mit, diesen Menschen in Bedrängnis ein Segen zu sein! Verwendungszweck „Gaza-Konflikt“. Zum sicheren Spendenportal
Der Raketenhagel hält indes ebenfalls weiter an.
Video zur Lage in Sderot:
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