MENÜ

Im Museum neben dem ICEJHeim für Holocaustüberlebende in Haifa hat am Internationalen Holocaustgedenktag im Beisein von Knesset-Mitgliedern und lokalen Würdenträgern eine kleine Gedenkfeier stattgefunden. Die 93-jährige Judith Hershkowitz, Holocaustüberlebende und Bewohnerin des Haifa-Heims, erzählte ihre Geschichte.
Im Museum sind Fotos, Erinnerungsstücke und Berichte von Heimbewohnern ausgestellt. Judith Hershkowitz deutete auf ein Familienfoto, das sie als junges Mädchen zeigt. „Ich habe als einzige meiner Familie überlebt“, sagte sie traurig. Judith stammt aus einer siebenköpfigen Familie, die mit der Großmutter in Tisodada, Ungarn, lebte. Ihre Eltern besaßen ein Geschäft. Als sie elf Jahre alt war, begann der Krieg und 1944 marschierten die Deutschen in Ungarn ein. „Bis dahin war unser Leben irgendwie erträglich“, erinnerte sie sich. „Dann begann unsere Tragödie.“ Alle Juden mussten sich in der Synagoge versammeln. „Wir durften nur einen Koffer mitnehmen und wurden in ein Ghetto gesteckt. Wir verloren alles, unser Haus, unseren Laden. Den Deutschen mussten wir unseren Schmuck und alles, was wir besaßen, geben.“
Nach zwei Wochen wurde die Familie zum Bahnhof gebracht. „Die Fahrt war schrecklich. Ich bringe es nicht fertig, das zu beschreiben. Nach drei Tagen kamen wir in Auschwitz an. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, Männer und Frauen. Meine zwölfjährige Schwester wurde mit meiner Großmutter abtransportiert, ich habe beide nie wieder gesehen“, berichtete Judith. „Bis heute habe ich eine Nummer auf meinem Arm. Ich musste dann in einer Fabrik in Deutschland arbeiten. Auch das war eine schreckliche Reise. Kein Essen, keine Luft, kein Wasser.“ Sie musste hart arbeiten, ab sechs Uhr morgens zwölf Stunden täglich. „Ständig war ich hungrig, es gab nichts zu essen. Außerdem hatte ich keine warme Kleidung im bitterkalten Winter.“ In Deutschland erfuhr sie, dass ihre gesamte Familie umgekommen war.
Nach dem Krieg kam Judith zur Genesung für etwa ein Jahr in ein Krankenhaus. „Dort pflegte mich eine sehr nette deutsche Krankenschwester wie ihre eigene Tochter“, erinnerte sich Judith. „Im Dezember 1946 immigrierte ich nach Israel und leistete Militärdienst.“ Sie lernte ihren Mann kennen, heiratete und bekam zwei Kinder. Mann und Tochter sind leider bereits gestorben, ihr Sohn lebt im Ausland. „Ich schätze die Liebe und Unterstützung im Haifa-Heim sehr“, ist Judith dankbar.
Erlebe einen Abend voller Begegnung, Tiefe und Leidenschaft für Gott. Die Youth Night ist für junge Menschen, die sich nach echter Gemeinschaft, kraftvollem Lobpreis und einem klaren geistlichen Impuls sehnen.
Erlebe einen Abend voller Begegnung, Tiefe und Leidenschaft für Gott. Die Youth Night ist für junge Mens...
Im hebräischen Monat Ijar gibt es zwar kein markantes biblisches Fest wie Pessach oder Schawuot. Aber dieser Monat ist voller Ereignisse, die lange Übergangsprozesse einleiteten: den Bau des Tempels, langwierige Wanderungen durch die Wüste – und die Wiedergeburt des modernen Israels.
Im hebräischen Monat Ijar gibt es zwar kein markantes biblisches Fest wie Pessach oder Schawuot. Aber di...
Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabrik der Stadt Skopje unter menschenunwürdigen Umständen untergebracht.
Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabri...
Vor kurzem reisten ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler und Vizepräsident David Parsons nach Washington, D.C., um die ICEJ bei der Chairmen’s Conference der Israel Allies Foundation zu repräsentieren.
Vor kurzem reisten ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler und Vizepräsident David Parsons nach Washington, D.C...
Als „frequent ICEJ-Traveller“ zum Laubhüttenfest war es für mich ein neues Erlebnis an der Envision-Konferenz teilnehmen zu dürfen. Besonders, dass ich als „Oldtimer“ mit vier jungen Teilnehmern aus der Schweiz dieses Leitertreffen in Jerusalem erleben durfte.
Als „frequent ICEJ-Traveller“ zum Laubhüttenfest war es für mich ein neues Erlebnis an der Envision-Konf...
Am 8. Februar 2026 hatten wir einen Stand anlässlich der „Journée Inter-Églises du Réseau Évangélique de Genève“.
Am 8. Februar 2026 hatten wir einen Stand anlässlich der „Journée Inter-Églises du Réseau Évangélique de...
Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDermott. Die beiden Vorträge im Zollhaus Luzern sowie an der Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel (STH) waren sehr gut besucht und zeigten das Interesse am Thema.
Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDer...
Liebe Israelfreunde,
Wenn ich diese Zeilen schreibe, fand bereits eine erste Sitzung des von Präsident Trump einberufenen Friedensrat statt und gleichzeitig gibt es erneut Drohgebärden vom Iran und immer mehr amerikanische Streitkräfte versammeln sich im Nahen Osten.
Liebe Israelfreunde,
Wenn ich die...
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, der – ohne es zu wissen – eine Entwicklung in Gang setzte, die mich später um die ganze Welt und schließlich nach Israel führen sollte.
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, de...
Die Teilnehmer der Pastorenkonferenz „Envision“ der ICEJ statteten dem Kibbuz Be’eri einen Solidaritätsbesuch ab. Der Kibbuz gehört zu den am schwersten vom Hamas-Terrorüberfall am 7. Oktober 2023 betroffenen Orten.
Die Teilnehmer der Pastorenkonferenz „Envision“ der ICEJ statteten dem Kibbuz Be’eri einen Solidaritätsb...