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„Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen; denn es hat dem HERRN gefallen, euch zu seinem Volk zu machen.“ (1. Samuel 12,22)
die relative Ruhe, die Israel in den letzten Wochen an der Gaza-Front erlebte, war plötzlich zu Ende. Da sich die Hamas weigerte, weitere israelische Geiseln freizulassen, um den Waffenstillstand zu verlängern, beschloss Israel, die Kämpfe im Gazastreifen wieder aufzunehmen, sowohl aus der Luft als auch am Boden.
Auch die Huthi im Jemen haben ihre Raketenangriffe auf Israel wieder aufgenommen, und sogar der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder eingesetzt. Angesichts der 59 Geiseln, von denen 24 vermutlich noch am Leben sind, unterstellen viele Israelis der Regierung, die Entführten im Stich gelassen zu haben. Doch alle Verhand-lungsversuche scheiterten, weil die Hamas einfach keine weiteren Geiseln freilassen will. Die Terroristen betrachten die Geiseln als einzige „Versicherung“ für ihr Fortbestehen und ihre Herrschaft in Gaza. Bitte beten Sie weiter für die Freilassung der verbleibenden Geiseln im Gazastreifen und für einen vollständigen Sieg und Frieden für Israel. Möge Israel wissen, dass Gott es um seines heiligen Namens willen niemals verlassen wird, wie in 1. Samuel 12,22 versichert wird.
Ich glaube, in diesem Monat sollten wir den Schwerpunkt unseres Gebets darauf legen, dass Gott um seines heiligen Namens willen handelt. In der kraftvollen prophetischen Passage in Hesekiel 36,16-38 lesen wir, dass Gott das jüdische Volk nicht in seine angestammte Heimat zurückgebracht hat, um es zu zerstören, zu demütigen oder vor den heidnischen Völkern niederzuwerfen. Nein, er hat es um seines heiligen Namens willen zurückgebracht.
Wir befinden uns jetzt im hebräischen Monat Nisan. Wir stehen kurz vor Pessach, der Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und ihrer Reise ins Gelobte Land. Auch hier handelt Gott um seines Namens willen. Selbst als Israel rebellierte und Gott das Volk wegen des Unglaubens vernichten wollte (4. Mose 14), legte Mose beim Herrn Fürsprache ein – Gott sollte sich über Israel erbarmen, um seines Namens willen (Verse 13-16). In Psalm 106,7-9 heißt es ebenfalls: Selbst als Israel sich am Schilfmeer auflehnte, rettete Gott Israel „um seines Namens willen, damit er seine gewaltige Macht kundtue“.
Dies ist ein wichtiger Grundsatz, an den wir uns erinnern sollten, wenn wir für Israel beten. Es geht nicht nur um Israel. Vielmehr sollte unser Hauptaugenmerk auf der Herrlichkeit und Macht Gottes liegen, wenn er handelt, um seinen heiligen Namen zu bewahren und zu verteidigen. In der Tat hat Gott Israel sehr viele Versprechen gegeben, die er nicht brechen kann, weil sonst sein Name unter den Völkern entweiht wird (Hesekiel 36,20-21). Auch Jesus selbst lehrte uns, in dieser Richtung zu beten. „Vater, geheiligt werde dein Name“, heißt es im Vaterunser (Lukas 11,2).
Nach Hesekiel 36 liegen die besten Tage für Israel noch vor uns. Diese Nation wird zu einer vollständigen geistlichen Wiederherstellung kommen und das Land wird wie der Garten Eden werden. Der gegenwärtige Krieg ist nur eine Geburtswehe, die Gott nutzen wird, um den Nahen Osten und die Welt um seines Namens willen in die richtige Richtung zu lenken.
Danke, dass Sie mit uns beten!
Herzliche Segenswünsche aus Jerusalem,
David van der Walt, Vizepräsident der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem
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