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„Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen“ (2. Mose 12,2).
Liebe Gebetspartner,
wir treten in den Monat Nisan ein, der der erste Monat des biblischen Kalenders ist. Es ist nicht einfach nur ein neuer Monat. Es ist der Monat, den Gott selbst als Beginn seines Erlösungskalenders bestimmt hat. In 2. Mose 12 erklärte er Israel: „Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein.“ Nach Generationen der Sklaverei tat Gott mehr, als sie nur zu befreien. Er gab ihnen ihre Identität zurück. Am Beginn ihrer Geschichte sollte nicht länger Knechtschaft stehen, sondern Erlösung.
Im Zentrum des Nisan steht das Passahfest, und im Zentrum des Passahfestes steht das Blut. Gott sagte zu Israel: „Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen.“ Nicht ihre Gebete. Nicht ihre Geschichte. Das Blut. Und alles an diesem Abend wies auf Jeschua hin, das Lamm Gottes, dessen Blut am Passahfest zur Erlösung der Welt vergossen wurde. Deshalb hat der Nisan eine so große geistliche Bedeutung. In diesem Monat ist Gottes Erlösungsplan am deutlichsten erkennbar.
Die Bibel lehrt uns, dass der Nisan auch ein Monat des Übergangs ist. In Josua 4 überquerte Israel am zehnten Tag des ersten Monats den Jordan und betrat das Land, das Gott verheißen hatte. Vierzig Jahre Wüstenwanderung endeten im Nisan. Gott führt sein Volk nicht heraus, um es dann ziellos umherirren zu lassen. Er führt es hindurch. Es gibt immer einen Übergang. Es gibt immer einen Ort der Verheißung auf der anderen Seite.
König Hiskia hatte das verstanden. Als er nach Jahren des nationalen geistlichen Niedergangs den Thron bestieg, öffnete er im ersten Monat Nisan die Tempeltüren. Er rief das Volk zurück zum Bund, zur Anbetung und zu Gott. Der Nisan bedeutete für ihn nicht nur ein neues Jahr. Es war ein Moment der Rückkehr und Neuausrichtung. Das gilt auch für uns. Dieser Monat lädt uns ein, ehrlich zu fragen, wohin unser Herz abgedriftet ist, und zu Ihm zurückzukehren.
In Joel 2,23 steht, dass Gott sowohl den Früh- als auch den Spätregen sendet. Der Spätregen bringt die Ernte zur vollen Reife. Gott gibt den Regen, der das Werk beginnt, und den Regen, der es vollendet. Wir bitten um den Spätregen und um die Fülle dessen, was er in Israel und den Völkern gesät hat, und dass es in dieser Zeit zur vollen Reife kommt.
So beten wir in dieser Zeit. Wir treten vor Gott für Israel und bitten, dass sich der Schleier lüftet und das Volk Israel sein Passahlamm erkennt. Wir beten dafür, dass sich die Völker Gottes Erlösungsplan anschließen. Und wir bitten um eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes, um ein Erwachen und um die Ernte, die Gott verheißen hat. Der Nisan ist ein Monat, in dem wir voller Erwartung beten. Gott ist treu und vollendet, was er begonnen hat.
Gottes Segen aus Jerusalem,
Joshua Gooding
Leiter der Gebetsabteilung
Internationale Christliche Botschaft Jerusalem
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