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Jesaja-62-Gebetsbrief Juli 2025

Dr. Jürgen Bühler, Präsident der ICEJ in Jerusalem
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„Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, als du von Herzen begehrtest zu verstehen und anfingst, dich zu demütigen vor deinem Gott, wurden deine Worte erhört, und ich wollte kommen um deiner Worte willen. Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage widerstanden.“ (Daniel 10,12-13)

Liebe Gebetspartner,

wir beobachten in diesen Tagen erhebliche Umwälzungen und Veränderungen im Nahen Osten. So musste der Iran erhebliche Rückschläge bei seinem Atomprogramm und seinen Stellvertreter-Milizen hinnehmen. Israel hat den ganzen Nahen Osten sicherer gemacht – im Vergleich zum 7. Oktober vor zwei Jahren. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gibt es nun auch eine echte Chance auf mehr Freiheit für die Kirchen in dieser Region.

Das Buch Daniel lehrt uns, dass dramatische Wendungen wie diese nicht nur das Ergebnis militärischer Auseinandersetzungen oder politischer Manöver sind. Daniel wurde zu seinen Lebzeiten Zeuge großer Veränderungen, als das babylonische Reich von Persien und Persien wiederum vom griechischen Reich verdrängt wurde. In Daniel 10 beschreibt der Prophet, dass dies vor allem auf Veränderungen in den himmlischen Bereichen zurückzuführen ist. Er sprach von himmlischen Mächten wie dem „Engelfürsten des Königreichs Persien“ (Daniel 10,13) und dem „Engelfürst von Griechenland“ (Daniel 10,20). Das bedeutet, dass es himmlische Mächte der Finsternis gibt, die über Nationen und Reiche herrschen und sie kontrollieren. Das Wort Gottes sagt, der Kampf sei „nicht mit Fleisch und Blut“, sondern mit „Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Epheser 6,12). Daniel offenbart in Kapitel 10 auch, dass nach 21 Tagen Fasten ein Durchbruch im Himmel erzielt wurde, der es dem Boten Gottes ermöglichte, ihn zu erreichen.

Eines Tages wird der Himmel offenbaren, wie sehr die Gebete von Heiligen auf der ganzen Welt die Realitäten der Gegenwart beeinflusst haben. Ich persönlich glaube, dass es kein Zufall war, dass Gott uns am ersten Tag des Krieges gegen die Hamas in Gaza zu einer täglichen Gebetsinitiative für Israel und die Region aufgerufen hat. Darüber hinaus hat Gott fast 200 Gebetsgruppen aus vielen Nationen dazu gebracht, im Rahmen der Rosh Chodesh Gebetskette für Israel zu beten.

Heute möchte ich Sie dringend bitten, nicht nachzulassen, sondern weiter zu beten. Um eine Formulierung aus dem Zweiten Weltkrieg zu verwenden: Wir sind noch nicht am V-Day, wir sind noch am D-Day. Dieser entscheidende Tag im Juni 1944 markierte die Landung der alliierten Streitkräfte an der Nordküste Frankreichs. Als sie an Land gingen, war das Schicksal Deutschlands bereits besiegelt. Die Alliierten wussten, das Nazi-Regime würde fallen – doch die Kapitulation Deutschlands erfolgte erst im Mai 1945. Hätte die von den USA angeführte Invasion nach dem D-Day aufgegeben, hätte sie wenig erreicht. Sie mussten in vollem Kampfmodus weitermachen.

So müssen auch wir weiter beten und die Arme Israels und seiner Führer im Gebet hochhalten. Die Bibel ermutigt uns immer wieder, nicht den Mut zu verlieren, sondern beharrlich im Gebet zu sein, dann wird Gott Recht schaffen (siehe Lukas 18,1-8; Römer 12,12; Epheser 6,18; Kolosser 4,2; 1. Thessalonicher 5,17).

Ich bin sehr ermutigt von den gegenwärtigen Geschehnissen. Sie zeigen, dass jahrzehntelange Gebete erhört werden. Die Siege, die Israel errungen hat, sind wundersam und auch ein Ergebnis des Gebets. Es ist an der Zeit, dem Herrn zu danken und zu sagen: „Bis hierher hat uns der HERR geholfen.“ (1. Samuel 7,12) Aber es ist auch an der Zeit, in der Gebetshaltung zu bleiben und weiter für Israel, Iran, Libanon, Syrien und alle Nachbarn Israels zu beten.

In Christus verbunden,

Dr. Jürgen Bühler

Präsident in Jerusalem, Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

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