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Am dreizehnten Tag im zwölften Monat, dem Monat Adar, sollte der Erlass des Königs und sein Befehl ausgeführt werden. Es war der Tag, an dem die Gegner der Juden gehofft hatten, sie zu überwältigen. Doch nun überwältigten umgekehrt die Juden ihre Feinde. (Esther 9,1)
Mit dem Beginn des biblischen Monats Adar werden wir daran erinnert, dass Gott oft das vollendet, was aufgeschoben schien, und wiederherstellt, was verloren schien. Adar, der zwölfte Monat des biblischen Kalenders, fällt auf das Ende des jüdischen religiösen Jahres, kurz vor dem neuen Nisan. Esra 6,15 berichtet, dass der Tempel „bis zum dritten Tag des Monats Adar fertiggestellt“ wurde. Der Tempel, die Wohnstätte Gottes unter seinem Volk, wurde im letzten Monat vollendet, was uns daran erinnert, dass Erfüllung oft kurz vor Beginn einer neuen Zeit kommt. Der Adar spielt auch in der Geschichte von Esther eine Rolle, in der der Feind das Los warf, um den Tag für Israels Vernichtung zu bestimmen. Das Los fiel auf den Adar. Doch was zur Vernichtung bestimmt war, wurde von Gott umgekehrt. Derselbe Monat, der von Bedrohung geprägt war, wurde zu einem erstaunlichen Zeugnis der Befreiung. Das zeigt uns, dass Gott die Pläne des Feindes zunichtemachen und in einen Sieg verwandeln kann.
Die Heilige Schrift lehrt uns, dass Vollendung selten plötzlich geschieht. Durchbrüche haben ihre verborgene Geschichte im Gebet und Fasten. Die Fertigstellung des Tempels im Adar war das sichtbare Ergebnis unsichtbarer Fürbitte. Um dieses Muster zu verstehen, müssen wir auf Daniel zurückblicken. In Daniel 9 sehen wir einen Mann, der Gottes Zeitplan anhand der Heiligen Schrift erkannte. Er verstand durch Jeremia, dass das Exil sich dem Ende zuneigte. Doch anstatt anzunehmen, die Wiederherstellung würde automatisch erfolgen, begann Daniel zu beten und zu fasten. Er betete um die Erfüllung des Bundes, demütigte sich in Buße und proklamierte Gottes Treue. Er betete nicht, um Gott zu informieren, sondern um sich mit Ihm in Einklang zu bringen. Der Himmel antwortete auf Daniels Fürbitte mit prophetischer Offenbarung und dem Wirken von Engeln. Sein Gebet trug dazu bei, die Wiederherstellung einzuleiten, die schließlich zum Wiederaufbau und zur Fertigstellung des Tempels führen sollte. Was im Exil seinen Anfang nahm, wurde einige Jahrzehnte später im Land sichtbar.
Das Fasten war zentral für Daniels Haltung vor Gott. Biblisches Fasten bedeutet, das Herz in Hingabe zu öffnen. Jesaja 58 zeigt, dass Festungen eingerissen werden, Licht hervorbricht und Wiederherstellung folgt, wenn Fasten mit Gottes Herz übereinstimmt. Gott verheißt Führung und Wiederaufbau, wenn sein Volk sich vor ihm demütigt. Im Monat Adar sind wir eingeladen, uns dieser Partnerschaft anzuschließen. Dieser Monat erinnert uns nicht nur an vergangene Ereignisse, sondern ruft uns auch zur Fürbitte auf. Welche Verheißungen hat Gott gegeben, für die wir noch beten müssen?
In diesem Adar hat sich Persien (der heutige Iran) gegen das Volk und die Nation Israel gestellt, so wie in den Geschichten von Daniel und Esther. Und genau wie Daniel und Esther glauben wir, dass der Herr uns einlädt, im Gebet und Fasten für einen Durchbruch in dieser Region einzustehen. Bis zum 19. März fasten wir jeden Freitag, um Festungen fallen zu sehen, insbesondere was den Einfluss des Islamismus in der Region betrifft. Lasst uns gemeinsam als Wächter auf den Mauern Jerusalems stehen.
Vielen Dank für Ihre Gebetspartnerschaft!
Joshua Gooding
Leiter der Gebetsabteilung
Internationale Christliche Botschaft Jerusalem
Dies ist ein dringender Gebetsaufruf angesichts der aktuellen hochgefährlichen Lage im Nahen Osten.
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Für unser Haifa-Heim suchen wir baldmöglichst einen leistungsfähigen Gesundheits- und Kranken- bzw. Altenpfleger (m/w) oder einen Pflegeassistent/Pflegefachassistent (m/w), der auf Freiwilligenbasis den Holocaust-Überlebenden dient.
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Als Obmann der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in Österreich bin ich dankbar für Initiativen wie das musikalische Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 2025 in Braunau am Inn.
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Die ICEJ widerspricht der jüngsten Erklärung der Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen in Jerusalem…
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Liebe Freunde,
angesichts des weltweit zunehmenden Antisemitismus erkennen viele Israelis mehr denn je, dass evangelikale Christen auf der ganzen Welt ihre wichtigsten und treuesten Unterstützer sind, auf die sie sich in Zeiten der Not verlassen können. Sowohl Regierungsbeamte als auch Leiter nationaler Institutionen planen, diese Beziehungen in den kommenden Jahren zu stärken und in sie zu investieren.
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