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„Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.“ (Psalm 34,2)
Schalom und Grüße aus Jerusalem, der Stadt unseres großen Königs. Gerade erst haben wir die Pessachwoche mit der jüdischen Gemeinschaft in Israel und weltweit gefeiert. Dies war das zweite Pessachfest seit jenem grauenvollen Tag des Terrorangriffs aus Gaza am 7. Oktober. Wie sehr hat sich die Welt seither verändert, vor allem hier im Nahen Osten. Es ist wirklich erstaunlich!
Während des Pessachfestes haben wir uns daran erinnert, wie Gott das jüdische Volk mit seiner mächtigen Hand aus der Sklaverei befreit hat. Wir gedachten auch derer, die noch immer in den unterirdischen Gängen der Hamas in Gaza gefangen gehalten werden.
Und natürlich hat Pessach eine erstaunliche Symbolik, die auf Jeschua hindeutet, unser Pessachlamm und unsere künftige Erlösung. Jesaja 53,7 spricht eindrucksvoll von Jeschua, unserem Messias, als dem Pessachlamm: „Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.“
Sie fragen sich vielleicht, warum ich mit dem einleitenden Bibelvers aus Psalm 34,2 über das ständige Loben begonnen habe. Brüder und Schwestern, ich glaube wirklich, dass wir unseren Herrn und Erlöser in den guten Zeiten immer wieder loben müssen; und noch mehr in den schwierigeren Zeiten, in denen wir uns derzeit befinden. Wenn wir die täglichen Nachrichten sehen, sieht es für Israel sehr düster aus – mit seiner diplomatischen Isolation, den wirtschaftlichen Herausforderungen, der Kampfmüdigkeit des Militärs, den sozialen Spannungen zwischen Juden und Arabern und den hitzigen Straßenprotesten. Man könnte sich fragen, wie diese Nation das alles jemals durchstehen soll.
Als Antwort darauf müssen wir uns auf den konzentrieren, der auf dem Thron sitzt – unseren Herrn und Messias! Offenbarung 5,13 beschreibt diese erstaunliche Szene: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!“
Wenn wir in der Bresche (Hesekiel 22,30) und über den geistlichen Mauern Jerusalems (Jesaja 62,6-7) für dieses Volk einstehen, spüren Sie vielleicht den Druck in Ihrem eigenen Leben, denn es hat seinen „Preis“, zu Israel zu halten. Dieser Preis kann viele Formen annehmen, wie gesellschaftliche Ablehnung, geistliche Angriffe oder finanzielle Probleme.
Liebe Freunde, wir danken Ihnen für Ihre Treue im Gebet. Ich möchte Sie auch ermutigen, den Kurs beizubehalten und ständig denjenigen zu loben, dem alles Lob gebührt, denn er wird sowohl uns als auch diese alte, von Gott so geliebte Nation befreien.
Seien Sie ermutigt. Wir dienen einem ehrfurchtgebietenden Gott, der wahrhaftig auf dem Thron sitzt.
Schalom aus Jerusalem!
Richard van der Beek, Vizepräsident der Internationale Christliche Botschaft Jerusalem
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