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Viele junge Leute von heute halten die Gemeinde für irrelevant. Zu viele von ihnen werden von dem seichten Buffet angezogen, das die Welt ihnen bietet. Viele andere verlassen die Gemeinden, weil sie am christlichen Glauben zweifeln. Tatsächlich wird intellektuelle Skepsis als Hauptgrund von denjenigen angegeben, die den Glauben verlassen. Wir haben das meiste davon selbst zu verantworten – wir Christen. Während es hervorragende Ausnahmen gibt, betonten doch die meisten Gemeinden im Westen zu sehr emotionale Erfahrungen, während sie gleichzeitig biblische Wahrheiten ignorieren, die aktuellen gesellschaftlichen Trends widersprechen, wie zum Beispiel Gottes Pläne für Israel.
Mit anderen Worten, wir sind hervorragend darin, die Bühne zu dekorieren und auszuleuchten und Kaffee-Bars mit bequemen Sofalandschaften einzurichten, um unsere Jugend und die jungen Erwachsenen in unseren Gebäuden zu halten. Doch wir machen einen furchtbar schlechten Job, wenn es darum geht, ihnen göttliche Wahrheiten, eine solide Theologie, Disziplin und Gottes Pläne für Israel und die Gemeinde zu vermitteln.
Wir haben zu viel „geistliche Zuckerwatte“, die gut schmeckt und gut aussieht, aber zu wenig göttliches „Schwarzbrot“, das wirklich satt macht und unser geistliches Verdauungssystem verändert. Reinhard Bonnke drückt es sehr treffend aus: „Je weniger Heiligen Geist wir haben, desto mehr Kaffee und Kuchen brauchen wir, um die Gemeinde am Leben zu erhalten.“ Eine Installation oder ein Gebäude haben noch nie jemanden gerettet, sondern nur die Gnade, Liebe und Anziehungskraft Christi.
Die gute Nachricht ist, dass wir etwas daran ändern können! Wir können damit beginnen, dass wir unsere Kinder die Bibel lehren. Väter spielen eine wichtige Rolle dabei, Stärke und Stabilität in das Zuhause zu bringen. Gott möchte, dass unser Haus der Hauptort ist, an dem unsere Kinder etwas über den Glauben lernen. Der Tempel, die Synagoge und später die Gemeinde stehen alle an zweiter Stelle, wenn es um die geistliche Erziehung geht. In Epheser 6 schrieb Paulus nicht an Pastoren oder Lehrer, als es sagte: „Erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn“. Dabei sprach er dich und mich an – die Väter.
Junge Erwachsene können wunderbare Dinge für das Königreich Gottes bewirken. Doch erkennen wir das immer? Leider manchmal nicht. Doch wir sollten diese geschätzten Ressourcen im Königreich nicht übersehen. Wir müssen nach ihnen Ausschau halten und sie auf ihrem Weg ermutigen. Gott hat durch die Geschichte hindurch junge Leute in seinen Dienst berufen und wir sollten das ebenfalls tun.
Jeremia, der große „klagende Prophet“, ist einer der bemerkenswerten Charaktere des Alten Testaments. Er versuchte verzweifelt, das ungehorsame Juda wieder zurück zu Gott und seinem Gesetz zu bringen. Aller Wahrscheinlichkeit nach erstreckte sich seine Karriere als Prediger über mehr als 60 Jahre. Das lässt den Schluss zu, dass er wohl möglich noch keine 20 Jahre alt war, als der Herr ihn dazu berief, sein Prophet für diese ungehorsame Nation zu sein. Gott hat seine Pläne durch den jugendlichen Eifer und die Leidenschaft vieler junger Männer und Frauen der Bibel angestoßen. Gott benutzt noch immer die Jugend des Glaubens, auch in unseren Tagen!
Sensationelle Konzerte und Jugendevents reichen nicht aus, um die jungen Erwachsenen am College oder an der Universität zu schützen und sie gleichzeitig zu mutigen Zeugen gegenüber ihren Mitstudenten zu machen. Wenn sie nur mit sentimentalen Gefühlen für Christus an diese Orte kommen, dann sind sie leichte Beute für anti-christliche, antisemitische und anti-israelische „Freunde“ und Professoren und eine Umgebung, die es darauf anlegt, sie in ihrem Glauben und ihren Grundüberzeugungen zu entmutigen.
Bei ARISE, der ICEJ-Abteilung für Junge Erwachsene, wollen wir die junge Generation mit einem soliden biblischen Fundament ausstatten, das es ihnen ermöglicht, in den Stürmen des Lebens und ihrer schwierigen Umgebung standhaft zu bleiben. Im Sinne des Apostels Paulus wollen wir junge Menschen ausrüsten, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Wir wollen, dass sie wissen, was sie glauben und auch warum. Das beinhaltet ganz natürlich auch Gottes Pläne mit Israel.
In der Geschichte seines globalen Rettungsplanes hat Gott oft junge Leute mit einer Hauptrolle versehen. Im Rückblick auf die Geschichte Israels wird das ganz besonders deutlich. Gott hat junge Menschen schon immer im Zentrum seines Planes platziert und bei ARISE wollen wir uns auch dort positionieren! Bitte betet weiterhin für uns und unterstützt uns, denn wir können es nicht allein tun! Wir sind eine große internationale Familie, die sich um unsere Zukunft Gedanken macht.
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