MENÜ

Während andere Organisationen und Firmen ihre Mitarbeiter nach dem Terrorüberfall der Hamas schnellstmöglich außer Landes brachten, blieb die ICEJ vor Ort und startete die ersten Hilfsaktionen. Bis heute mit dabei: Nativia Samuelsen. Bei unserer Gebetskonferenz in Stuttgart stand die junge ICEJ-Mitarbeiterin unseren Arise-Jugendreferenten Markus Stegmaier und Melina Strecker Rede und Antwort.
Eigentlich stammst du aus …
„Dänemark. Aber meine Eltern sind Missionare. Ich bin in Asien aufgewachsen, unter anderem in China.“
Deine letzte Station vor Israel?
„Burma, im Bürgerkriegsgebiet. Dort haben wir Personen aus dem Menschenhandel gerettet, Gemeinden aufgebaut, den Ärmsten geholfen. Man kann sagen, es war eine sehr dramatische Zeit.
Nativia lacht. Die Missionarstochter hat ihren Humor nicht verloren.
„Das viele Tränengas hat meine Mascara ruiniert …“
Warum Israel?
„In Burma redete Gott zu mir: Ich schicke dich nach Israel. Nach drei Jahren im Bürgerkriegsgebiet war ich auch echt bereit für eine Pause. Ich dachte, mich erwartet ein Schabbatjahr.“
Das war vor dem 7. Oktober.
„Als ich im März 2023 nach Israel ging, waren meine Eltern nervös. Ich fragte mich: Warum? Verglichen mit Burma war Israel ein Friedensland. Ich dachte, ich genieße das Leben, mache ein paar Fotos, tanze mit Israelis ...“
Eine Woche vor dem Überfall der Hamas stieß Nativia zur Sozialabteilung der ICEJ. Das unerschrockene Team half den Evakuierten der überfallenen Kibbuzim, lieferte Material für Erstretter an vorderste Front und verteilte Hilfsgüter – teils unter Raketenbeschuss. Auch in Nir Oz, einem Kibbuz, in dem die Terroristen besonders grausam wüteten.
Du warst im Kibbuz Nir Oz.
„Es war kurz nach Kriegsbeginn. Die Hilfsorganisation Zaka war dabei, Leichen und Leichenteile einzusammeln. Überall war noch Blut. Viel Blut. Ich hatte in meinem Leben schon viel gesehen – Mütter, die ihre Töchter verkaufen, Gangster, die mich umzingelt und mit Macheten bedroht haben. Aber nichts hat mich auf das vorbereitet, was ich in Nir Oz gesehen habe. Der Geruch nach Verrottetem und Verbranntem lag in der Luft. An Wänden waren Handabdrücke aus Blut und auf dem Boden blutige Fußspuren. Wir mussten über diese Blutspuren steigen, um die Truppe von Zaka zu treffen.“
Ausschließlich verheiratete Männer, orthodoxe Juden, arbeiten für den Freiwilligendienst Zaka. Ohne einen festen Glauben und ein stabiles familiäres Umfeld wäre diese Arbeit nicht zu ertragen. Alle Freiwilligen durchlaufen vor ihrem Einsatz ein intensives Spezialtraining. Die ICEJ unterstützt die Arbeit der Ehrenamtlichen, finanziert Ausrüstung und Notfallkoffer.
„Ich habe das Schlimmste der Menschheit gesehen“, sagte ein Zaka-Helfer zu Nativia. Er erzählt ihr Geschichten um Geschichten.
Geschichten wie diese: In einem Auto fand er einen Mann und eine Frau auf nach hinten geklappten Sitzen. Er überprüft ihren Puls. Sie waren tot. Da war es ihm, als höre er eine leise Stimme. Er rief: „Ist da jemand?“. Ein kleines Mädchen kauerte verborgen unter einem der zurückgeklappten Sitze. „Bist du freundlich?“, fragte die Vierjährige aus ihrem Versteck. Er versicherte: „Ja, ich bin freundlich.“ Das Kind verlangte: „Beweise es.“
Wie beweist man, dass man freundlich ist? Er betete laut das Shma Israel, das erste Gebet, das Kinder in Israel lernen. Daraufhin kroch das Mädchen unter dem Sitz hervor. Er hielt ihr die Augen zu, damit sie ihre toten Eltern nicht sieht, und hob sie aus dem Auto.
„Bist du freundlich? – diese Frage hat mich tief berührt. Ich glaube, das ist es, was jeder Israeli die Welt heute fragt: Bist du freundlich, bist du eine sichere Person, kann ich dir trauen?“
Welche Botschaft hast du für uns?
„Betet für Israel! Als alles zusammengebrochen war, haben wir gesehen, wie Gottes Geist durchgebrochen ist. Kommt auch selbst nach Israel – und sponsert euren Kindern oder Enkelkindern eine Israelreise! Das ist die beste Investition. Lasst sie die Quelle eures Glaubens sehen. Wenn meine Eltern mein Ticket nach Israel nicht bezahlt hätten, wäre ich nicht nach Israel gekommen.“
Räumungsverkauf Jerusalem Boutique Michelstadt
Räumungsverkauf Jerusalem Boutique Michelstadt
Der Adar spielt auch in der Geschichte von Esther eine Rolle, in der der Feind das Los warf, um den Tag für Israels Vernichtung zu bestimmen. Das Los fiel auf den Adar. Doch was zur Vernichtung bestimmt war, wurde von Gott umgekehrt.
Der Adar spielt auch in der Geschichte von Esther eine Rolle, in der der Feind das Los warf, um den Tag ...
Dies ist ein dringender Gebetsaufruf angesichts der aktuellen hochgefährlichen Lage im Nahen Osten.
Dies ist ein dringender Gebetsaufruf angesichts der aktuellen hochgefährlichen Lage im Nahen Osten.
Für unser Haifa-Heim suchen wir baldmöglichst einen leistungsfähigen Gesundheits- und Kranken- bzw. Altenpfleger (m/w) oder einen Pflegeassistent/Pflegefachassistent (m/w), der auf Freiwilligenbasis den Holocaust-Überlebenden dient.
Für unser Haifa-Heim suchen wir baldmöglichst einen leistungsfähigen Gesundheits- und Kranken- bzw. Alte...
6 Millionen Christen beten für Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 versammeln sich allein im Zoom-Gebet der ICEJ-Hauptstelle in Jerusalem tausende Christen aus aller Welt zum gemeinsamen Gebet – jeden Tag.
6 Millionen Christen beten für Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 versammeln sich allein im Zoom-Gebet der...
Am 27.01.2027 fand im Berner Rathaus auf Einladung des Israelischen Botschafters in der Schweiz, S.E. Tibor Shalev Schlosser, eine Gedenkfeier an die über 6 Millionen jüdischen Opfer des Naziregimes statt.
Am 27.01.2027 fand im Berner Rathaus auf Einladung des Israelischen Botschafters in der Schweiz, S.E. Ti...
Das Jahr begann in der Schweiz mit dem schrecklichen Brand in Crans-Montana. Lasst uns weiterhin für die Verletzten, die Familien und Angehörigen der Opfer, die Rettungskräfte und das Pflegepersonal beten.
Das Jahr begann in der Schweiz mit dem schrecklichen Brand in Crans-Montana. Lasst uns weiterhin für die...
Als Obmann der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in Österreich bin ich dankbar für Initiativen wie das musikalische Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 2025 in Braunau am Inn.
Als Obmann der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in Österreich bin ich dankbar für...
„Jedes Jahr am 27. Januar wird in Deutschland wieder das routinierte ‚Nie wieder‘ zelebriert. Doch während in Gedenkstätten die Kerzen brennen, brennt draußen die Hütte. ‚Nie wieder‘ oder ‚Nie wieder ist jetzt‘ ist oftmals zur hohlen Phrase verkommen.
„Jedes Jahr am 27. Januar wird in Deutschland wieder das routinierte ‚Nie wieder‘ zelebriert. Doch währe...
Umrahmt von musikalischen Kostbarkeiten gedachte die ICEJ gemeinsam mit jüdischen Gästen der Opfer des Holocausts – und setzte gleichzeitig ein Statement gegen Antisemitismus und Anti-Israelismus.
Umrahmt von musikalischen Kostbarkeiten gedachte die ICEJ gemeinsam mit jüdischen Gästen der Opfer des H...