MENÜ

Was der Krieg mit Iran für Israel bedeutet

Was der Krieg mit Iran für Israel bedeutet

Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident in Jerusalem
In den Trümmern eines Gebäudes stehen mehrere Menschen mit Sicherheitswesten

Israel hat gerade einen intensiven 12-tägigen Krieg mit dem Iran hinter sich, der die überlegene Feuerkraft der IDF unter Beweis gestellt hat, denn die Nation hat sich tatsächlich wie ein Löwe erhoben (4. Mose 23,24), um diesem fanatischen Feind direkt entgegenzutreten. 

Wir danken Gott dafür, dass er wieder einmal der „Hüter Israels“ ist (Psalm 121,4-5), für die Raketenabwehrsysteme des Landes und für die sicheren Schutzräume, die unzählige Menschenleben gerettet haben.

Doch wir haben auch gesehen, dass von den 550 iranischen ballistischen Raketen, die absichtlich auf israelische Großstädte abgefeuert wurden, etwa 40 dieser massiven Halbtonnen-Sprengköpfe durch die gepriesene Luftabwehr des Landes schlüpfen konnten, um im ganzen Land Tod und Zerstörung anzurichten. Nach derzeitigem Stand wurden 28 Israelis getötet - zumeist Frauen, Kinder und ältere Menschen - und weitere 3.000 verletzt. Darüber hinaus wurden Hunderte Wohnhäuser durch die gewaltigen Explosionen zerstört. Mehr als 10.000 Israelis sind nun obdachlos, die meisten von ihnen sind nur mit den Kleidern auf dem Leib geflohen.

Das ICEJ-Hilfsteam besuchte umgehend den Ort des schlimmsten Einschlags in Bat Yam, südlich von Tel Aviv, wo acht Menschen starben, als ein direkter Raketeneinschlag die gesamte Seite eines zwölfstöckigen Gebäudes zerstörte und 75 umliegende Wohnkomplexe schwer beschädigte. Meine Kollegin Nicole Yoder und ihr Team sind erfahrene Entwicklungshelfer, die im Laufe der Jahre schon viele Katastrophengebiete gesehen haben, aber was sie in Bat Yam vorfanden, war schockierend. Überall sahen sie ausgebrannte Häuser, Trümmerhaufen und zerstörte Autos.

Allein durch die gewaltige Raketenexplosion in Bat Yam wurden etwa 2.300 Israelis obdachlos, darunter viele ältere Ehepaare, zahlreiche Kinder und eine große Zahl Neueinwanderer, die kaum Unterstützung haben.

Die ICEJ hat sich verpflichtet, die dringendsten Nöte dieser vertriebenen Familien zu lindern und ihnen Kleidung, Lebensmittel, Medikamente, Windeln und Hygieneartikel zur Verfügung zu stellen. Nach der Versorgung mit dem Nötigsten werden wir uns darauf konzentrieren, die Kinder bei der dringend benötigten Traumabehandlung zu unterstützen. Wir werden auch anderen vertriebenen Familien in ganz Israel helfen, aber wir brauchen Ihre Hilfe!

Bitte helfen Sie uns, diesen mittellosen israelischen Familien zu zeigen, dass Christen ihre wahren Freunde sind. Viele haben durch die Raketen alles verloren. Mit Ihrer Spende für unseren Fonds „Israel in Not“ können wir diesen obdachlosen Familien Gutscheine für den Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und anderen lebenswichtigen Dingen zur Verfügung stellen und den Kindern Sommer-Therapiecamps und andere wichtige Traumabehandlungen anbieten. Bitte spenden Sie noch heute!

Und lasst uns weiter für Israel beten, das sich von diesem schweren Konflikt erholt und versucht, die Kämpfe im Gazastreifen endlich zu beenden und die letzten Geiseln nach Hause zu bringen. Ich möchte Sie ermutigen, an unserem täglichen Weltgebetstreffen online teilzunehmen, bei dem Hunderte Christen jeden Tag zusammenkommen, um für Israel und die Region zu beten. Ich freue mich darauf, Sie dort zu sehen.

Schließen Sie sich auch gerne unseren Online-Gebetstreffen an. Im bisherigen Rhythmus immer am Montag, Mittwoch und Freitag Abend um 19.30 Uhr.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Real Stories, Real Israel mit Alon Penzel

Alon Penzel (23 Jahre) ist ein israelischer Sprecher, Autor, Journalist, sozialer Aktivist und Fernsehmoderator. Er diente als Sprecher für ausländische
Ein Mann mit Glatze, Brille und Vollbart. Zu lesen ist: Aise. Real Stories Real Israel

Israel steht wegen seinem Verteidigungskrieg in Gaza am Pranger.
Zwei Brote zu Zopf geflochten, mit Sesam und Schwarzkümmel garniert

Wir feierten Shabbat! Gemeinsam mit Lilly durften wir Challah backen und ein paar interessante Facts zum Hintergrund lernen. Doch nicht
ein junger Mann mit weißem Hemd und einem Mikrofon ans Hemd geklemmt. Zu lesen ist: Aise. Real Stories Real Israel

In dieser bewegenden Folge von REAL Stories REAL Israel teilt Samuel Wagner sein persönliches Zeugnis darüber, wie Gott seine Lebenspläne
sehr viele Meenschen strecken ihre Hände in die Luft. Darüber ist ein Logo, es steht Jesaja-62 Gebet darauf

Der Dezember (oder Kislew im hebräischen Kalender), erinnert uns daran, dass dies die Zeit von Chanukka ist, dem Fest der
Die zweite Arise Youth Night Tikva Worship

eine einzigartige Sicht auf die Spannungen sowie auf das mögliche Miteinander zwischen Juden und Arabern.
eine stilisierte Silhouette eines Kopfprofils. Zu lesen ist: Arise. Real Stories Real Israel

Die persönlichen Erzählungen über Verlust, Mut und Hoffnung geben einen intensiven Einblick in die menschlichen Folgen dieses Tages. Eine ehrliche,
sehr viele Meenschen strecken ihre Hände in die Luft. Darüber ist ein Logo, es steht Jesaja-62 Gebet darauf

Während sich der Nahe Osten verändert und in den letzten zwei Jahren politisch und militärisch neu geordnet wurde, ermutige ich