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Meine Sitznachbarin ist Martine, eine betagte französische Jüdin. Wir kommen ins Gespräch.
Als sie von der Reisegruppe der ICEJ erfährt, kann sie es kaum glauben. Christen, die sich für Israel einsetzen? Die skeptische Seniorin lässt sich Fotos zeigen von unseren Pro-Israel-Mahnwachen. Sie sieht die Bilder unserer Großdemonstration in Stuttgart – 2.000 Christen mit Israel-Fahnen, die vor dem Rathaus öffentlich für den jüdischen Staat beten. Sie weint, als sie diese Fotos betrachtet.
„Wir fühlen uns so allein“, entschuldigt sich die betagte Jüdin für ihre Emotionen. „Ich wusste nicht, dass es Christen gibt, die für uns auf die Straße gehen, für Juden! In Frankreich geht niemand für uns auf die Straße.“
Martine hat einen deutschen Geburtsnamen. Aber mit Deutschland wollte sie nie etwas zu tun haben. „Mein Vater wurde im Holocaust ermordet“, erklärt die Französin. Jetzt will sie ihrer Familie von der Begegnung mit den deutschen Christen erzählen. „Danke, danke, danke für alles, was ihr für uns tut“, lässt sie den Israelfreunden der ICEJ ausrichten.
Dann beginnt die Seniorin, über ihre aktuellen Sorgen zu sprechen. „Frankreich ist verloren“, glaubt die Französin. „Der islamische Hass lässt für Juden kein Leben mehr zu und unsere Regierung unternimmt nichts dagegen.“ Ihre vier erwachsenen Kinder sind mit ihren Familien bereits ausgewandert, drei davon nach Israel. Sie selbst wollte Frankreich eigentlich nicht verlassen. „Ich bin schon über 80 Jahre – zu alt, um neu anzufangen“, befürchtet sie. Dennoch wird sie es nun nächstes Jahr wagen. „Alle Juden, die ich kenne, werden Frankreich verlassen!“, weiß die Seniorin.
Auf dem Rückflug berichtet eine deutsche Jüdin von einer ähnlichen Stimmungslage in der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Vor allem junge Juden beschäftigen sich inzwischen mit Auswanderungsplänen. „Wir sind enttäuscht und entsetzt, wie Antisemitismus auf deutschen Straßen und an deutschen Universitäten akzeptiert wird“, sagt die junge Jüdin. „So sehen wir leider keine Zukunft mehr in Deutschland.“
Dieser Ort ist mehr als ein einfacher Hügel. Er wurde nachTheodor Herzl (1860 – 1904) benannt, dem Wegbereiter und Visionär des modernen Staates
Israel.
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Die Bibel bietet eine weit größere Vision für Frieden – den „Highway“ der Versöhnung:
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Die Fixierung der UNO und der EU auf eine Zweistaatenlösung mit einem „judenfreien“ palästinensischen Gebiet.
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Lokale Koexistenz-Projekte zeigen: Echter Frieden entsteht nicht durch Spaltung, sondern durch Verständnis und Begegnung. Drei Beispiele:
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Der Grenzverlauf ist strittig, auch der Status Jerusalems. Israels Hauptstadt wird von Palästinensern ebenfalls als Hauptstadt beansprucht.
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Gaza galt als „kleine Zweistaatenlösung“, denn 2005 zog sich Israel freiwillig aus dem Gazastreifen zurück. Die dortige palästinensische Bevölkerung erhielt vollständige Autonomie. Milliarden Hilfsgelder aus aller Welt flossen in den Küstenstreifen. Gaza sollte zum zweiten Singapur werden, einer Wirtschafts- und Tourismusmetropole.
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