Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem unterstützt die Menschen in Israel auf vielfältige Weise mit praktischen Hilfsangeboten und Projekten vor Ort. Einige davon stellen wir Ihnen hier vor:
Haifa-Heim für Holocaustüberlebende
Viele Holocaustüberlebende konnten aufgrund ihrer schrecklichen Erlebnisse im späteren Berufsleben keiner geregelten Tätigkeit mehr nachgehen und rutschten in die Altersarmut. Das Haifa-Heim wurde 2010 gegründet, um den bedürftigen Senioren einen Lebensabend in Würde und Gemeinschaft zu ermöglichen.
Alijah: Rückkehr in die biblische Heimat
Seit der Staatsgründung 1948 wagten Millionen Juden aus aller Welt die „Alijah“ (jüdische Einwanderung nach Israel). Manche fliehen vor Verfolgung, andere erhoffen sich bessere Zukunftschancen für ihre Kinder oder kehren aus Glaubensüberzeugung zurück in die biblische Heimat. Damit erfüllen sich uralte Prophetien (z.B. Jeremia 31+33). Wir arbeiten eng mit der Jewish Agency of Israel zusammen und konnten bereits mehr als 185.000 Juden bei der Alijah und Integration helfen.
Schutzbunker
Raketenbeschuss gehört in vielen Gegenden in Israel leider zum Alltag. Gemeinsam mit unserem israelischen Partner „Operation Lifeshield“ stellen wir in besonders gefährdeten Ortschaften Schutzbunker auf – besonders neben Spielplätzen, Kindergärten und Bushaltestellen.
Minderheiten
Über 20% der israelischen Bevölkerung gehören zu nichtjüdischen Minderheiten, darunter Muslime, Christen, Drusen und Beduinen. Wir unterstützen beispielsweise ein Hilfsprojekt für arabische Drogenabhängige in Jerusalem, statten drusische Schulen mit Computern aus und fördern Friedensprojekte der Koexistenz.
Soforthilfe: Israel in Not
Wir leisten bei Bedarf schnell und unbürokratisch Hilfe. Unmittelbar nach dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 war unser Nothilfe-Team bereits im Einsatz, um evakuierten Familien und Terroropfern zu helfen und Ersthelfer mit Lebensmittel, medizinischen Produkten und Schutzausrüstung zu versorgen – oft an vorderster Front. ICEJ-Gruppen waren als Erntehelfer im Einsatz und wir konnten mehrere Solidaritätsreisen mit praktischen Hilfseinsätzen organisieren.
Neuanfang und Wiederaufbau
Viele Terroropfer, Ersthelfer und Evakuierte wurden durch das Massaker am 7. Oktober schwerst traumatisiert. Wir ermöglichen Trauma-Behandlungen und Therapien. Dazu gehört der Aufbau eines großen therapeutischen Rehabilitations- und Begegnungszentrum im Kibbuz Be’eri, der besonders vom Terrorüberfall betroffen war. Das Zentrum trägt den Namen Neot Be’eri und soll ein Segen für viele Menschen werden.




