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(Auszug aus einer Rede zum 60. Jubiläum Israels im Stadtcasino von Basel)
Hier stand Theodor Herzl 1897 und verkündete auf dem Hintergrund der Dreyfus-Affäre in Frankreich seine Vision des Judenstaates. Um noch genauer zu sein war dies die Wiedergeburt Israels. Die ursprüngliche Geburtsstunde schlug mit Gottes Berufung des Patriarchen Abraham vor 4000 Jahren! (1. Mose 12, 1-3)
Gottes Bund mit Abraham initiierte den Plan zur Erlösung der Welt und garantierte Israels Überleben auf ewig. Dennoch ist der einzigartige Weg dieses Volkes zugunsten des Restes der Welt durch großes Leid gekennzeichnet. Im Jahr 586 vor Christus endete der erste Staat Israel mit der Zerstörung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar. 492 v. Chr. gab es jedoch einen Neuanfang, als der große Prophet Daniel im neunten Kapitel des faszinierenden biblischen Buches sein Gebet der Buße und Wiederherstellung sprach. Jeder dieser Männer wurde von Gott bei der Geburt und Wiedergeburt des jüdischen Lebens im Lande Kanaan gebraucht.
Die Wiedergeburt des modernen Staates Israel hat auch in besonderer Weise mit der christlichen Welt zu tun. Ohne diese Verbindung ist es zweifelhaft, ob es heute überhaupt einen Jüdischen Staat geben würde! Diese Verbindung nahm mit dem Wirken des Heiligen Geistes unter den Pietisten Deutschlands, der Schweiz und Frankreichs im 16. Jahrhundert ihren Anfang. Im Zentrum stand der Herzenswunsch, die Juden zu segnen.
Die Bewegung breitete sich nach England aus, wo sie von den Puritanern willkommen geheißen wurde. Sie verstanden, dass der Segen Gottes nicht auf ihr Land kommen könnte, solange die Vertreibung der Juden aus England im Jahre 1292 nicht korrigiert und rückgängig gemacht würde. Dies gelang ihnen schließlich, und im 18. Jahrhundert segnete Gott Großbritannien mit einer mächtigen Erweckung durch die Predigten der Wesley-Brüder und George Whitfields. Die Wesley-Brüder unterstützten die Idee eines wiederhergestellten Jüdischen Staates im historischen Heimatland und predigten beide mit großem Eifer darüber. Sie schrieben sogar Kirchenlieder, in denen sie Christen dazu aufforderten, den Juden bei der Rückkehr nach Kanaan zu helfen.
Im 19. Jahrhundert entstand die „Restaurationsbewegung“ in Großbritannien. Sie beeinflusste nicht nur das Kirchenvolk, sondern auch die politische Führung des Landes. Berühmte Namen wie William Wilberforce, Bischof Ryle aus Liverpool, Lord Shaftsbury und William Hechler kommen uns dabei in den Sinn. Hechler, ein Geistlicher des britischen diplomatischen Korps in Europa, wurde zum Vertrauten Herzls und stellte ihn europäischen Staatsführern vor, so dass er seine Vision eines wiedererstandenen Judenstaates präsentieren konnte.
Schließlich kam die Balfour Erklärung im Jahr 1917, welche die Errichtung einer jüdischen Heimstatt in Palästina befürwortete, hauptsächlich durch die engagierte Arbeit und den Einfluss der Vertreter dieser „Restaurationsbewegung“ zustande. Gott triumphierte durch Seine Kinder!
In Anerkennung der unverzichtbaren Rolle seiner christlichen Unterstützer war Herzl soweit wir wissen der erste, der sie als „Christliche Zionisten“ bezeichnete.
Auf dieser einzigartigen Bühne versammeln wir uns daher heute, um Israel zu seinem 60. Bestehen zu gratulieren. Israel ist jung, spannend, dynamisch und farbenfroh, doch, genauso wie in alten Zeiten, erneut bedroht. Der iranische Präsident Machmoud Achmadinedschad predigt Völkermord, Hisbollah Raketen sind auf Israel gerichtet, und das Ziel der Hamas ist es, Israel zu zerstören. Diese Tatsachen dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen, und wie unsere christlichen Vorgänger verpflichten wir uns dazu, zu beten, zu trösten, zu segnen, Gottes Wort und die Wahrheit zu verkünden und Israels wahre Freunde zu sein.
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Dieser Ort ist mehr als ein einfacher Hügel. Er wurde nachTheodor Herzl (1860 – 1904) benannt, dem Wegbereiter und Visionär des modernen Staates
Israel.
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Die Fixierung der UNO und der EU auf eine Zweistaatenlösung mit einem „judenfreien“ palästinensischen Gebiet.
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Der Grenzverlauf ist strittig, auch der Status Jerusalems. Israels Hauptstadt wird von Palästinensern ebenfalls als Hauptstadt beansprucht.
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