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Im Frühling feiern die Christen Ostern und die Juden das Passahfest. Zwei unterschiedliche Feste zu einer ähnlichen Zeit. Im Prinzip nichts Besonderes: Andere Länder andere Sitten… oder besser gesagt andere Religionen andere Sitten. Naja gut, ob dieses Sprichwort auch auf das Judentum und Christentum zutrifft? Denn wenn man es genau nimmt, dann existiert das Christentum ohne das Judentum nicht.
Das jüdische Volk ist weitaus mehr als der ältere Bruder der Christen. Ihnen verdanken wir Christen unsere Bibel mit all ihren jüdischen Autoren, unsere Theologie durch beispielsweise Paulus, den jüdischen Theologen, und am wichtigsten: Unseren jüdischen Messias Jesus Christus. Aber auch von den Traditionen und Festen der Juden können wir bis heute profitieren.
Denn wenn man die Bibel aufmerksam liest, dann sieht man, dass das Osterfest keine christliche Idee zum Erinnern an den Tod und die Auferstehung Jesu war, die vor knapp 2000 Jahren eingeführt wurde. Schon hunderte Jahre vorher gebot Gott seinem Volk ein Fest zu feiern, dass prophetisch auf Jesus hindeuten sollte. Das Passahfest, eine ewige Ordnung Gottes. (2. Mose 12,14)
Beim Passahfest erinnert sich das jüdische Volk an den Auszug aus Ägypten. Am Abend vor dem triumphalen Auszug gebot Gott seinem Volk ein makelloses Lamm zu schlachten und mit dessen Blut die Türpfosten ihrer Häuser zu bestreichen. Nur die Häuser, die so markiert waren, blieben vom Todesengel verschont, der ansonsten den Erstgeborenen eines jeden Hauses tötete. Das Passahlamm spielt bis zum heutigen Tag eine zentrale Rolle bei diesem Fest.
-Das Passahlamm, ein Lamm das makellos und rein war
und durch dessen Blut Leben und somit Befreiung aus der Sklaverei möglich war –
An genau dieses Lamm denken wir an „unserem“ Osterfest auch, „…denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet.“ (1.Korinther 5,7) Wir lesen in den Evangelien, dass auch Jesus kein Knochen gebrochen werden durfte, er war und ist das makellose Lamm, durch dessen Blut wir errettet sind. Wie das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten in die Freiheit ziehen durfte, so können wir durch den Tod Jesu am Kreuz aus der Sklaverei der Sünde ausziehen - hinein in ein neues Leben! Es war kein Zufall, dass die Kreuzigung Jesu vor 2000 Jahren genau zur Passahzeit stattgefunden hat.
Es lohnt sich ganz besonders während der Osterzeit, sich mit diesem Thema und den jüdischen Wurzeln unseres christlichen Glaubens auseinanderzusetzen. Ich ermutige euch, die Ostergeschichte selbst in der Bibel nachzulesen!
Box:
Gerne besuche ich deinen Jugendkreis, um von Israel zu erzählen!
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