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Rund 700 Israelfreunde haben am Samstag vor Ort in Stuttgart und per Livestream an der Israel-Konferenz der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) teilgenommen. Gottfried Bühler, Erster Vorsitzender der ICEJ-Deutschland, begrüßte die Gäste aus Israel, den jüdisch-messianischen Musiker Shilo Ben Hod mit seiner jungen Lobpreisband und den Palästinenser Tass Saada, ehemals Terrorist und Fatah-Kämpfer unter Jassir Arafat, der berichtete, wie er Jesus begegnete und anfing, Israel und die Juden zu lieben.
„Im März war ich in Israel und habe in Gusch Etzion Palästinenser und orthodoxe Juden bei einem gemeinsamen Workshop getroffen“, berichtete Gottfried Bühler, Erster Vorsitzender der ICEJ-Deutschland, und wies darauf hin, dass Frieden in Israel möglich sei. „Gottes Verheißungen erfüllen sich, weil Gott über sein Wort wacht. Was würde geschehen, wenn mehr Christen für die arabische Welt beten würden? Es gibt eine Lösung für den Konflikt, das ist Jesus. Tass Saada ist ein Palästinenser, den Gott gebraucht, um seine Absichten mit den arabischen Völkern zu erreichen.“
In einer gemeinsamen Gebetszeit wurde um Weisheit für deutsche Politiker gebetet, dass Deutschland sich auf die Seite Israels stellt und dass in deutschen Städten nicht länger antiisraelische Demonstrationen genehmigt werden, auf denen wie jüngst u.a. in Berlin und Hamburg antijüdische Parolen gerufen werden.
(Foto: Levi Dörflinger für die ICEJ, Gottfried Bühler (rechts) mit Tass Saada)
Tass Saada, in Gaza geboren und in Saudi-Arabien und Katar aufgewachsen, berichtete, dass er Juden so sehr hasste, dass er Fatah-Kämpfer unter Jassir Arafat wurde und als Terrorist, Scharfschütze und Attentäter viele Juden und Christen tötete, was er heute zutiefst bedauert. 1974 ging er zum Studieren in die USA, heiratete und blieb dort.
Durch einen befreundeten Christen hörte er nach 19 Jahren von Jesus und bekehrte sich, „obwohl dies bedeutete, dass ich einen der Juden lieben musste, die ich so sehr hasste“, sagte Saada. „Jesus sagte ‚liebt eure Feinde‘. ‚Niemals!‘, dachte ich, aber ich spürte plötzlich keinen Hass mehr auf Juden, mein Herz war gereinigt von demselben Juden, den ich nun anbete.“
Tass Saada gründete mehrere Dienste, heute unter der Dachorganisation „Hope for Ishmael“ (Hoffnung für Ismael) zusammengefasst, um Muslime mit dem Evangelium zu erreichen, Versöhnung von messianischen Juden und christlichen Arabern zu fördern und Christen aufzufordern, für Muslime zu beten.
„Hoffnung für Ismael bedeutet Hoffnung für Israel“, erklärte Tass Saada und forderte die Teilnehmer auf, sich dafür einzusetzen, ihre muslimischen Nachbarn in Liebe und mit Respekt mit dem Evangelium zu erreichen. „Wenn Ismael Frieden mit Gott hat, wird auch Israel Frieden haben. Betet immer für den Frieden Jerusalems, auch für die Araber dort.“
Die jungen Musiker aus Israel um Shilo Ben Hod begeisterten mit modernem israelischem Lobpreis auf Hebräisch und Englisch und mitreißenden Melodien. Besonders bewegend war der Abschluss, als Tass Saada mit den messianisch-jüdischen Musikern in freundschaftlicher Umarmung auf der Bühne stand, umgeben vom Team der ICEJ-Deutschland.
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Israel.
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