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Holocaustgedenktag im Haifa-Heim

ICEJ-Nachrichtenredaktion
Grafik des Davisterns in Gold auf dunkelblauem Hintergrund

Am Mittwoch hat im Heim für Holocaustüberlebende der ICEJ in Haifa eine Gedenkzeremonie anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages stattgefunden. Dieser wird jährlich am 27. Januar begangen – dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau.

Der 95-jährige Schalom und die 92-jährige Judith, beide Auschwitz-Überlebende, entzündeten mit Haifa-Heim-Direktor Schimon Sabag die Gedenkflamme im Erinnerungsgarten des Heimes. Auch Bewohnerin Miriam (89) überlebte das Konzentrationslager Auschwitz. „Ein Tag in Auschwitz kann nicht beschrieben werden, keiner kann verstehen, was dort passiert ist“, sagte sie. Viele Haifa-Heim-Bewohner sind die einzigen Überlebenden ihrer Familien. „Der Holocaustgedenktag ist immer ein sehr schwerer Tag für sie“, erklärte Yudit Setz, ICEJ-Koordinatorin für das Haifa-Heim. „Manche haben nur selten über ihre Erlebnisse gesprochen. Doch jetzt sind sie als letzte Zeugen des Holocaust dazu entschlossen.“

Da sich Israel inmitten der Corona-Pandemie bereits im dritten Lockdown befindet, konnten dieses Jahr nur wenige Bewohner und Mitarbeiter an der Gedenkveranstaltung teilnehmen.

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