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Die Envision-Konferenz der ICEJ für christliche Leiter und Führungskräfte hat dieses Jahr als Online-Event stattgefunden. Fast 1.000 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern schalteten sich zu den auf vier Wochen verteilten Einheiten zu. Eine Gedenkveranstaltung in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem gehörte ebenfalls zum Programm.
2006 gingen Yad Vashem und die ICEJ eine besondere Partnerschaft ein und gründeten die „Christlichen Freunde Yad Vashems“, um die christliche Welt auf einzigartige Weise zu erreichen. Als Teil dieser Kooperation organisiert die ICEJ jedes Jahr die Envision-Konferenz, um christliche Pastoren und Leiter über den Holocaust und warum es wichtig ist, Israel zu unterstützen, zu informieren. Sie findet während der Woche des Internationalen Holocaustgedenktags am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, statt. Dieses Jahr leitete Sari Granitza, Direktorin der Christlichen Freunde Yad Vashems, die Gedenkzeremonie in der „Halle der Erinnerung“ in Yad Vashem. ICEJ-Mitarbeiter legten im Gedenken an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust Kränze nieder.
„Der 27. Januar hat besondere Bedeutung. Es sollte kein normaler Tag sein, sondern ein Tag des Nachdenkens, des Gebets, ein Tag des Glaubens, der Solidarität mit den Opfern, dem jüdischen Volk und dem Staat Israel, ein Tag, Antisemitismus zu bekämpfen“, erklärte Dani Dayan, seit August 2021 Vorsitzender Yad Vashems, in einem Interview mit ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler. „Wir schätzen unsere Freundschaft mit der christlichen Welt sehr, mit Ihnen und der Christlichen Botschaft. Für uns ist das eine Quelle der Inspiration und es ermutigt uns zu wissen, dass wir Partner bei unserer Aufgabe haben. Wir spüren ohne jeden Vorbehalt die Aufrichtigkeit, mit denen unsere christlichen Freunde hierher nach Yad Vashem kommen. Und es ist klar, dass wir heutzutage die christliche Welt als Verbündeten und Freund sehen.“ Wertschätzung für seine christlichen Freunde zeigt Yad Vashem auch im Vorhaben, die alten Bäume zu pflegen und zu erhalten, die als „Allee der Gerechten“ vor 60 Jahren angepflanzt wurden. Sie erinnern an die „Gerechten unter den Völkern“, die Juden zur Nazizeit auch unter Bedrohung des eigenen Lebens retteten.
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