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Die Außenminister Israels, der USA, Ägypten, Bahrains, Marokkos und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich am Sonntag und Montag zu einem Gipfeltreffen in Sde Boker in der Negev-Wüste getroffen.
Zentrales Thema bei den Gesprächen sei die Sicherheitslage in der Region gewesen, einschließlich der Bedrohung durch den Iran und seiner Verbündeten, gab das israelische Außenministerium bekannt. Außerdem seien aktuelle Themen wie Nahrungsmittelsicherheit und Energieversorgung besprochen worden. Israels Konflikt mit den Palästinensern sei ebenfalls zur Sprache gekommen. Bei der anschließenden Pressekonferenz erklärte Israels Außenminister Jair Lapid, „die gemeinsamen Fähigkeiten, die wir aufbauen, machen unseren gemeinsamen Feinden Angst und schrecken sie ab, vor allem den Iran und seine Verbündeten. Was sie stoppen wird, sind Entschlossenheit und Stärke.“
Der Ort des Gipfeltreffens sei von besonderer Bedeutung, da „unser gemeinsamer Vater Abraham hierherkam, nachdem er das originale ‚Abraham-Abkommen‘ zwischen ihm und dem Herrn geschlossen hatte.“ Der Negev-Gipfel solle ein dauerhaftes Forum werden. „Wir öffnen die Tür für alle Völker der Region, einschließlich der Palästinenser, und bieten ihnen an, den Weg des Terrors und der Zerstörung gegen eine gemeinsame Zukunft des Fortschritts und Erfolgs einzutauschen.“ US-Außenminister Antony Blinken erklärte, eine solche Zusammenkunft arabischer Außenminister in Israel sei „noch vor wenigen Jahren unvorstellbar“ gewesen.
Er lobte die zahlreichen in den letzten eineinhalb Jahren unterzeichneten bilateralen und trilateralen Abkommen zwischen Israel und seinen arabischen Verbündeten. Dennoch seien die Abraham-Abkommen kein Ersatz für Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern, betonte Blinken. Er werde sich dafür einsetzen, dass die Voraussetzungen für eine „ausgehandelte Zwei-Staaten-Lösung“ geschaffen würden.
Außerdem versicherte er seinen Amtskollegen, die USA würden ihre Verbündeten unterstützen, „gemeinsame Bedrohungen, einschließlich seitens des Iran, zu konfrontieren“. Die Außenminister Ägyptens und Marokkos bekräftigten ihre Unterstützung einer „Zwei-Staaten-Lösung“ und der Errichtung eines Palästinenserstaats entlang der Waffenstillstandslinie von 1949 mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Der Außenminister Bahrains sprach von einem „lebensfähigen“ Palästinenserstaat, sein Amtskollege aus den VAE, Abdullah bin Zayed Al Nahyan, erwähnte die Palästinenser nicht. „Israel ist schon lange Teil dieser Region, aber wir waren bisher nicht miteinander bekannt. Es ist an der Zeit, das nachzuholen“, sagte bin Zayed.
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) kritisierte den Negev-Gipfel. „Normalisierungstreffen“ zwischen Israel und arabischen Staaten „ohne die israelische Besatzung Palästinas zu beenden, sind eine Illusion und belohnen Israel“, sagte PA-Premierminister Mohammed Schtajjeh. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas empfing am Montag Jordaniens König Abdallah II., der in Begleitung zahlreicher Würdenträger, darunter der jordanische Kronprinz, der Premierminister und der Außenminister, nach Ramallah gereist war. „Sicherheit und Stabilität“ können nicht ohne einen „gerechten und umfassenden Frieden auf Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung“ erreicht werden, erklärte der jordanische Königshof in einer Stellungnahme.
(Foto: Negev-Gipfeltreffen)
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