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Meine erste Reise nach Israel, von der ich vor kurzem zurückgekommen bin, war überwältigend. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich durfte erleben, wie Gottes Reden meine geistliche und biblische Sicht durch das sich wiederherstellende Volk Israel neu zentriert und mir eine neue Vision für meinen Dienst und meinen Glauben schenkt.
Als ich hörte, wie Ingolf Ellßel von einer inneren Erweckung während seiner ersten Israel-Reise sprach, habe ich es zunächst belächelt. Doch auf der Envision-Konferenz habe ich selbst so eine innere Erweckung erfahren.
In aller Kürze möchte ich auf drei wesentliche Punkte meiner Erkenntnisse eingehen:
1. Die Reise hat mein Bibellesen verändert. Meine erste «Envision» hatte ich während meines Theologie-Studiums, als ich erkannte, dass Christus die Mitte der Schrift ist und insbesondere der Schlüssel für das Verstehen des Alten Testaments. Meine zweite «Envision» besteht darin, dass Israel der Schlüssel für das Verstehen des Neuen Testaments ist bzw. eine Kontinuität zwischen AT und NT besteht. Wer einmal Jerusalem besucht und gesehen hat, wie Gott sein Volk wiederherstellt, liest die Bibel mit anderen Augen. Namen wie Jesus, Herodes oder Orte wie Jerusalem, Israel erhalten einen neuen, persönlichen und globalen Bezug.
2. Gott hat sein Volk nicht verworfen (Röm. 11,1-2). Wen Gott einmal erwählt hat, der ist erwählt und niemand kann daran etwas ändern. Gott steht zu seinem Wort und wird es einhalten, komme was wolle. Die Neugründung und Existenz des Staates Israel ist der aktuelle Beweis dafür, dass Gottes Wort die Wahrheit ist und seine Relevanz behält. Gott ist treu und verlässlich. Die aktuellen Nachrichten und unsere Menschheitsgeschichte bestätigen das auf Schritt und Tritt.
3. Das Christentum hat Gottes Volk nicht ersetzt. Die biblische Bedeutung für das Volk Israel ist nicht auf die Christenheit übergegangen mit der Konsequenz, dass Israel seine heilsgeschichtliche Relevanz verloren hätte. Viel mehr ist es so, wie Paulus es in Römer 11,18b schreibt: «Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.» Israel, mit seiner ganzen Geschichte, ist die Wurzel des Christentums. So wie wir ohne Wurzel nicht bestehen können, wäre auch das Christentum ohne das Judentum eine haltlose Sache, die keinen Bestand haben würde.
Über meine theologischen Erkenntnisse hinaus hatte ich viele bewegende Begegnungen und Besichtigungen auf meiner Reise. Zum Beispiel wäre da das Seniorenheim für Holocaustüberlebende in Haifa, wo Schlomo, ein Holocaustüberlebender uns von seiner Geschichte erzählt hat. Auch die Reisegruppe selbst war eine wertvolle Erfahrung und Bereicherung meines Beziehungsnetzwerkes, das sowieso schon durch Begegnungen mit Pastoren auf der ICEJ-Konferenz erweitert wurde.
GlaubensstärkungNach einer Woche Israel kann ich ohne Übertreibung sagen, dass ich nicht mehr derselbe bin wie vorher. Meinen Glauben hat es ungemein gestärkt. So, wie Gott Israel erwählt und unverdient beschenkt hat mit seinem Segen, hat er auch mich mit dieser Reise unverdient beschenkt. Gott segnet sein Volk und durch Christus bin ich ein Teil davon, weil Gott gut ist und sein Wort hält.
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