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Der Internationale Gerichtshof in Den Haag (IGH) stellt in einem kürzlich veröffentlichten Gutachten Israels Präsenz in seinem biblischen Heimatland Judäa/Samaria und Ostjerusalem als „illegale Besetzung“ dar.
Israel wird aufgefordert, alle Siedlungsaktivitäten einzustellen, bestehende jüdische Gemeinden aufzulösen, die „Diskriminierung von Palästinensern“ zu beenden und Entschädigungen für verlorene palästinensische Gebiete zu zahlen. Das Gutachten wurde vor zwei Jahren von einer israelfeindlichen Minderheit in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beantragt.
Der Gerichtshof weist die internationale Gemeinschaft an, Israel zu sanktionieren und zu boykottieren, einschließlich Waffenembargos. Das Gutachten ist zwar nicht bindend, wird aber von den Palästinensern genutzt, um ihre laufenden Bemühungen zur Dämonisierung, Delegitimierung und schließlich Zerstörung Israels weiter voranzutreiben.
Zwei Wochen vor der Entscheidung des Gerichtshofs versammelten sich rund 800 Christen aus 42 Nationen in Den Haag, um für das historische Recht Israels auf das jüdische Heimatland einzutreten. Auch die ICEJ schloss sich dieser Initiative an. Dabei unterzeichneten die Teilnehmer ein Dekret, in dem das Recht der Juden auf das Land Israel betont und der Gerichtshof vor den schrecklichen Folgen gewarnt wird, die eine Teilung des Landes zur Folge hätte.
Üblicherweise macht sich der Internationale Gerichtshof nicht die Mühe, normale Bürger anzuhören, sondern nimmt nur Stellungnahmen von Nationen entgegen. Aber nach viel Gebet konnten wir das Dekret doch dem Gerichtsbeamten übergeben, so dass die 15 Richter des IGH die Stimmen von Millionen Christen aus aller Welt hören konnten, die den 4.000 Jahre alten jüdischen Anspruch auf das Land Israel verteidigen. Zu den Ungerechtigkeiten rund um das Gutachten gehört, dass die Organisation für Islamische Zusammenarbeit vor dem Gerichtshof die Existenz Israels seit 1948 in Frage stellen durfte, während wir Christen bisher ignoriert wurden.
Das Ersuchen um ein IGH-Gutachten ist Teil der langen Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörde gegen Israel. Leider haben viele westliche Demokratien die Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörde unterstützt und sogar finanziert.
Christen müssen aufwachen und erkennen, dass die Stunde gekommen ist: Wir sind derzeit nur eine Stimme im UN-Sicherheitsrat entfernt von einer Teilung des biblischen Landes Israel, einschließlich Jerusalems. Diese Trennung könnte bald erzwungen werden – und zwar in einer Weise, die das göttliche Gericht über die Nationen einleiten könnte (Joel Kapitel 4). Und die eine Nation, die sich der Teilung des Landes bisher noch in den Weg stellt, die USA, befürwortet in Wirklichkeit eigentlich ebenfalls den Teilungsplan – sie will nur, dass auch Israel dem zustimmt. Die Bibel sagt, dass Gott am Ende die Nationen demütigen und richten wird, die sein geliebtes Volk angreifen und misshandeln oder sich weigern, Gottes Berufung und Erwählung sowohl des Landes als auch des jüdischen Volkes zum Zweck der Erlösung der Welt zu respektieren.
Deshalb sind wir als Christen aufgerufen, einen Dienst der Warnung zu verrichten, ähnlich wie Noah, Mose und die alten Propheten – und auch das haben wir kürzlich in Den Haag getan. Dabei brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, ob die höchsten Richter und Führer der Welt auf uns hören werden oder nicht. Wie der HERR in Hesekiel Kapitel 3 sagt, müssen wir nur die Botschaft überbringen. Wie der Empfänger der Botschaft dann handelt, liegt in dessen eigener Verantwortung.
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