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Die 81-jährige Jaqueline Glicksman überlebte den Terrorangriff der Hamas. Doch ihr Haus liegt in Trümmern. Die ICEJ hilft der Überlebenden beim Wiederaufbau ihres Lebens.
Kürzlich kehrte Jaqueline Glicksman zu den Trümmern ihres Hauses im Kibbuz Ein HaShlosha zurück, fest entschlossen, sich vom Terror nicht vertreiben zu lassen. Sobald es geht, will sie wieder dauerhaft hier wohnen. Die ICEJ hilft Jaqueline und anderen betagten Überlebenden beim Neuanfang.
Ungefähr 75 Terroristen drangen am Tag des Terrorangriffs in den Kibbuz ein. Sie wurden von der Besatzung eines Hubschraubers der israelischen Streitkräfte entdeckt, die sofort die Verteidigung des kleinen Ortes übernahm. Dennoch wurden vier Bewohner von der Hamas getötet, 16 Häuser niedergebrannt und etliche Gebäude teils schwer beschädigt. Plünderer aus dem Gazastreifen schlossen sich den Terroristen an.
Zahlreiche Familien mussten nach dem Terrorangriff in Hotels und Notunterkünfte evakuiert werden. Die ICEJ half dabei. So lieferte das ICEJ-Hilfsteam 130 Geschenkpakete an heimatlos gewordene Familien und mehr als 1.500 Care-Pakete – auch an Evakuierte aus anderen Kibbuzim.
„Das Ziel war es, jeder Gemeinde die Präsenz und Unterstützung von Christen aus aller Welt spüren zu lassen“, betonte Nicole Yoder, Vizepräsidentin der ICEJ-Sozialabteilung. „Wir konnten ihnen zeigen, dass sie mit dieser Situation nicht allein waren.“
Glicksmans Erinnerungen an den Tag des Massakers sind erschütternd. Sie war allein zu Hause und floh zunächst in ihren Schutzraum, als die Sirenen ertönten. Später hörte sie draußen „Allahu Akbar“-Rufe und Schüsse. Sie hörte, wie die Tür geöffnet wurde, und sah einen bewaffneten Terroristen hereinkommen. Er nahm ihr das Handy weg, mit dem sie Kontakt zu ihrer Familie aufgenommen hatte. Er hatte eine Maschinenpistole bei sich und trug ein Stirnband mit arabischen Schriftzeichen, erinnert sich die Seniorin. Dann sah er ihr direkt in die Augen, legte einen Finger auf den Mund und forderte sie damit auf, still zu sein. Vor Schreck wie gelähmt gehorchte sie.
Er verließ den Raum, ohne ihr zu sagen, was als Nächstes passieren würde. Augenblicke später hörte sie, dass draußen etwas verstreut oder verschüttet wurde. Die 81-Jährige ahnte weitere Gefahr, sammelte all ihre Kräfte, kletterte auf eine hohe Kommode, griff nach dem Fensterrahmen und sprang in ihren Pantoffeln und ihrem Pyjama hinaus.
Als sie durch den Kibbuz rannte, umgeben von Rauch und Flammen, kam sie an den verbrannten Häusern ihrer Freunde und an leblosen Körpern vorbei. Sie sah ein zerstörtes Fahrzeug, neben dem der örtliche Sicherheitschef lag – tot. Überall lagen Habseligkeiten verstreut, achtlos hingeworfen von den Plünderern. Jaqueline Glicksman klopfte an mehrere Türen, auf der Suche nach Sicherheit, bis Nachbarn sie schließlich aufnahmen.
Die Terroristen brannten das Haus der Seniorin nieder – mit allen Erinnerungen an ihr langes Leben. Alles, was ihr wertvoll und wichtig war. „Nichts ist übriggeblieben“, sagte sie. Was bleibt, ist die Angst. „Ich weiß nie, ob es wieder passieren wird.“
Trotzdem ist sie entschlossen, zurückzukehren: „Dies ist mein Zuhause. Ich habe kein anderes“, stellt sie klar.
Ihr Sohn Yossi ist sehr dankbar, dass seine Mutter den 7. Oktober überlebt hat. „Gott hat meine Mutter beschützt und bewahrt“, ist er sich sicher. „Ich habe keine andere Erklärung dafür, dass sie heute noch lebt. Sie hat die Hölle durchlebt.“
Die Geschichte von Ein HaShlosha zeigt die Auswirkungen des 7. Oktober und die Notwendigkeit, den Überlebenden beim Wiederaufbau zu helfen. Die ICEJ beteiligt sich intensiv an den Wiederaufbaumaßnahmen.
Der deutsche Zweig der ICEJ übernimmt die Finanzierung zweier wichtiger Wiederaufbau-Projekte im Kibbuz Be'eri: den Bau eines Therapeutischen Rehabilitations- und Begegnungszentrums und den Wiederaufbau der Zahnklinik.
Bitte unterstützen Sie den Bau des Therapeutischen Rehabilitations- und Begegnungszentrums. Bitte geben Sie als Verwendungszweck "WIEDERAUFBAU BE’ERI" an. Herzlichen Dank!
Bitte unterstützen Sie den Wiederaufbau der Zahnklinik. Bitte geben Sie als Verwendungszweck "ZAHNKLINIK" an. Herzlichen Dank!
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