MENÜ

Post-Holocaust: Antisemitismus nach 1945

Post-Holocaust: Antisemitismus nach 1945

Auszug aus Booklet "Nichts gegen Juden, aber..."
Team der ICEJ
Ein Triebwagen der Maschinenfabrik Esslingen, geliefert in Folge des Luxemburger Abkommens, im alten Bahnhof Jerusalem

Ziel der Nationalsozialisten war die Auslöschung der 11 Mio. europäischen Juden – sechs Millionen wurden in der Schoa ermordet.

Geteilter Neubeginn

Die DDR verbündet sich früh mit Israels Feinden, liefert Waffen an die „Palästinensische Befreiungsorganisation“ (PLO), bietet linken antisemitischen Terroristen Unterschlupf. Jüdische Gemeinden werden massiv eingeschüchtert, Mitglieder verhört und überwacht. Hunderte Juden fliehen aus der DDR.

Die BRD unter Konrad Adenauer, erster Bundeskanzler von 1949 bis 1963, bemüht sich um eine Wiedergutmachungspolitik, den Wiederaufbau jüdischer Gemeinden und die Unterstützung Israels. Ab 1951 gibt es direkte Verhandlungen mit Israel. Die BRD wird für ihren Weg gesegnet. Bis heute zehrt Deutschland vom Wirtschaftswunder der 50er Jahre.

Terror gegen Juden

Der erste Terroranschlag auf Juden nach 1945 ereignet sich am 9. November 1969. Während der Gedenkstunde zur Reichskristallnacht soll eine Brandbombe im Jüdischen Gemeindehaus in West-Berlin detonieren. Ein falsch eingestellter Zünder verhindert ein Massaker. Der gewaltige Sprengsatz hätte das Gebäude zerfetzen und dutzende Menschen töten können, stellen Experten fest, als die Bombe entdeckt wird. Die Täter: Linksextremisten. Im Bekenner schreiben: Propalästinensische und judenfeindliche Phrasen.

Drei Jahre später ereignet sich der nächste große Terroranschlag. Palästinensische Terroristen überfallen am 5. September 1972 das Münchner Olympia-Dorf. Elf der 14 israelischen Olympiateilnehmer und ein deutscher Polizist sterben. Als Drahtzieher gilt die palästinensische „Fatah“. Ermittlungen ergeben: Neonazis halfen bei der Vorbereitung.

Ob Linksextreme, Rechtsextreme oder Islamisten – es ist derselbe mörderische Hass.

AUSZUG AUS BOOKLET: "NICHTS GEGEN JUDEN, ABER..."

Foto. Ein Triebwagen der Maschinenfabrik Esslingen, geliefert in Folge des Luxemburger Abkommens, im alten Bahnhof Jerusalem

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

eine Anlage im Freien mit großen Treppen und einem anliegenden Gebäude mit treppenartiger Fassade. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen.

Herzlberg - Har Herzl

Dieser Ort ist mehr als ein einfacher Hügel. Er wurde nachTheodor Herzl (1860 – 1904) benannt, dem Wegbereiter und Visionär des modernen Staates
Israel.

Dieser Ort ist mehr als ein einfacher Hügel. Er wurde nachTheodor Herzl (1860 - 1904) benannt, dem Wegbe...

Die Bibel - Hebräisch-Deutsch - Abbildung einer Bibel in schwarz mit Goldschnittrand

Was sagt die Bibel?

Die Bibel bietet eine weit größere Vision für Frieden – den „Highway“ der Versöhnung:

Die Bibel bietet eine weit größere Vision für Frieden – den „Highway“ der Versöhnung:

ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Was ist das größte Problem der Koexistenz-Projekte?

Die Fixierung der UNO und der EU auf eine Zweistaatenlösung mit einem „judenfreien“ palästinensischen Gebiet.

Die Fixierung der UNO und der EU auf eine Zweistaatenlösung mit einem „judenfreien“ palästinensischen Ge...

ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Ist die Zweistaatenlösung alternativlos?

Lokale Koexistenz-Projekte zeigen: Echter Frieden entsteht nicht durch Spaltung, sondern durch Verständnis und Begegnung. Drei Beispiele:

Lokale Koexistenz-Projekte zeigen: Echter Frieden entsteht nicht durch Spaltung, sondern durch Verständn...

ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Was sind die fünf größten Hindernisse?

Der Grenzverlauf ist strittig, auch der Status Jerusalems. Israels Hauptstadt wird von Palästinensern ebenfalls als Hauptstadt beansprucht.

Der Grenzverlauf ist strittig, auch der Status Jerusalems. Israels Hauptstadt wird von Palästinensern eb...

ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Welche Rolle spielt Gaza bei der Zweistaatenlösung?

Gaza galt als „kleine Zweistaatenlösung“, denn 2005 zog sich Israel freiwillig aus dem Gazastreifen zurück. Die dortige palästinensische Bevölkerung erhielt vollständige Autonomie. Milliarden Hilfsgelder aus aller Welt flossen in den Küstenstreifen. Gaza sollte zum zweiten Singapur werden, einer Wirtschafts- und Tourismusmetropole.

Gaza galt als „kleine Zweistaatenlösung“, denn 2005 zog sich Israel freiwillig aus dem Gazastreifen zurü...