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Ob Erdbeben, Taifune, Bürgerkriege oder medizinische Notfälle – Israel gehört stets zu den ersten Ländern, die Rettungskräfte an Katastrophenorte weltweit schicken. Bereits Ende der 1950er Jahre verpflichtete sich die israelische Regierung zu humanitärer Hilfe. Unterstützung kommt von zivilen Hilfsorganisationen mit ehrenamtlich tätigen Ärzten und Sanitätern ebenso wie von der israelischen Armee, mit speziellen Einheiten, Rettungsspezialisten und Feldlazaretten.
Von der israelischen Katastrophenhilfe profitierten bis heute über 140 Länder. Israel steht auch Nationen bei, die dem jüdischen Staat jedes Existenzrecht absprechen. Selbst dem Erzfeind Iran wurde nach einem schweren Erdbeben 2017 Hilfe angeboten. Doch das iranische Mullah-Regime lässt seine eigenen Bürger lieber unter Trümmern sterben, als Hilfe vom jüdischen Staat anzunehmen, dessen Vernichtung zum Staatsziel des Terrorregimes gehört.
Israel unterstützt Menschen in Katastrophengebieten nicht nur mit Rettungsteams, sondern auch mit hochwertigen medizinischen Gütern, Erste-Hilfe-Sets, Sauerstoff, Defibrillatoren, Zelten und Decken. Als 2022 tagelang Waldbrände auf Zypern tobten, schickte Israel Löschflugzeuge zur Mittelmeerinsel. Auch als im Februar 2023 ein schweres Erdbeben den Südosten der Türkei erschütterte, gehörten israelische Spezialisten zu den ersten Helfern vor Ort. Rettungsteams mit Davidstern trafen bereits wenige Stunden nach der Katastrophe ein, um Verschüttete zu bergen und Verletzte zu versorgen. Oberst a.D. Golan Vach, der Leiter der Rettungseinheit der israelischen Armee, erhielt für den raschen Einsatz später sogar eine Medaille und eine Anerkennungsurkunde – und das aus den Händen des wenig israelfreundlichen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
In der Notfallversorgung gelten israelische Rettungsspezialisten als einzigartig. Wie in vielen anderen Bereichen der Medizin reisen auch hier Experten aus aller Welt an, um von Israel zu lernen. Aufgrund der ständigen Terrorgefahr kann Israel auf umfassende Erfahrungen bei der Reaktion auf Notsituationen und Unfällen mit vielen Opfern zurückgreifen, erläutert Eilat Shanar, stellvertretende Generaldirektorin der Blutkonservendienste bei Magen David Adom (MDA) gegenüber der israelischen Nachrichtenagentur JNS.
Um Menschen in schwer zugänglichen Katastrophengebieten und Kriegsgebieten Hilfe leisten zu können, hat man im Sheba Krankenhaus außerdem das Programm „Virtuelle Klinik“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe mobiler Ultraschallgeräte, die von den jungen israelischen Firmen UltraSight und SISAP speziell für diesen Zweck entwickelt wurden, können Patienten beispielsweise selbst Untersuchungen vornehmen, unter anderem kardiologische Untersuchungen bei Ungeborenen. Die Ergebnisse werden in die Klinik geschickt. Außerdem wird bei den Selbstuntersuchungen Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt, so dass jedes gescannte Bild in Sekundenschnelle mit Tausenden anderen verglichen und analysiert werden kann. Die neue Technik kommt aktuell in der Ukraine zum Einsatz.
Meist kommen sie in der Nacht, im Schutz der Dunkelheit. Bürgerkriegsopfer mit schweren Verletzungen. Kinder mit abgerissenen Gliedmaßen, Frauen mit Brandwunden. Männer, denen das Gesicht weggeschossen wurde. Ihr Ziel ist die geschlossene syrisch-israelische Grenze auf den Golanhöhen. Wer nicht selbst gehen kann, wird von Verwandten geschleppt und am Grenzzaun abgelegt, manchmal eingewickelt in einen Teppich. Israelische Soldaten sammeln die schwerstverletzten Syrer ein und bringen sie in zivile Krankenhäuser – seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs vor über zehn Jahren. Für solche Notfalleinsätze hält die israelische Armee einen Militär-Krankenwagen in Grenznähe bereit.
Die Nothilfe, die Israel an der Grenze leistet, gilt als offenes Geheimnis in Syrien. Doch darüber zu reden ist gefährlich. „Die Patienten bewahren später in Syrien ihr Geheimnis“, berichtete Sara Paperin, leitende Mitarbeiterin eines der behandelnden Krankenhäuser dem Deutschlandfunk. Denn in Syrien gehört der Hass auf Israel zur Staatsdoktrin. Die persönlichen Daten der syrischen Patienten werden deshalb in Israel nicht überprüft oder gemeldet. Ihre Anonymität bleibt geschützt. Behandelt wird jeder, der von der israelischen Armee gebracht wird. Oft sind komplizierte und aufwändige Operationen erforderlich. Nach der Behandlung, die Tage, Wochen oder Monate dauern kann, bringt die israelische Armee die Patienten zurück zur Grenze.
Die Soldaten und Krankenhausmitarbeiter erwarten für ihre Hilfe keinen Dank von syrischer Seite. Ehe die Patienten den jüdischen Staat wieder verlassen, vernichten sie jedes hebräische Dokument, das ihren Aufenthalt in Israel verraten könnte, wissen die Helfer. Denn jedes Beweisstück der humanitären Hilfe könnte für ihre Patienten in Syrien den Tod bedeuten.
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