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Dina Nisniewtich wurde am 28.Juni 1932 in der Ukraine, in der damaligen UdSSR, in Donezk geboren. Dina ist die Tochter von Sofia Slominskaja und Aaron Judawitsch. Das Ehepaar hatte noch einen Sohn, Dinas Bruder Wladimir. Dina lebte als Mitglied einer Ärztefamilie in guten Verhältnissen. Ihr Vater war Oberarzt im Dienst einer Krankenkasse. Die Mutter, ebenfalls Ärztin, war Chirurgin.
Während des „Großen Vaterländischen Krieges“ gegen Nazideutschland diente Dinas Vater in der Roten Armee. Dort war er für die Musterung der Soldaten verantwortlich, die zum Militärdienst eingezogen wurden. Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion wurden im September/Oktober 1941 die Städte Lwow, Kiew und Donezk bombardiert. Dina erinnert sich an Monate der Angst und den ständigen Bombenhagel der deutschen Luftwaffe. Wie viele Sowjetbürger kam auch Dinas Familie nach Sibirien, wo sie von 1941 bis 1943 lebte. Im Gulag durchlitten sie Schreckliches. Der Vater verstarb an einer Herzkrankheit. Dina erlebte das Kriegsende als Halbwaise.
Nach dem Krieg kehrte Dina nach Smolensk zurück. Später ging sie nach Donezk, wo sie die Schule besuchte und erfolgreich an der Universität Medizin studierte. Sie wurde Herzspezialistin, Fachärztin für Kardiologie. 1969 heiratete sie ihren Mann Gregory. Aus der Ehe ging ein Sohn, Alex, hervor, der in Donezk geboren wurde. Die Auswanderung nach Israel gelang1991. Dina, Gregory und Sohn Alex bauten sich eine neue Existenz in Israel auf. Dina arbeitete weiterhin als Kardiologin und ihr Mann Gregory fand in der Baubranche eine Tätigkeit. 22 Jahre lang lebten sie gemeinsam in Jerusalem. Auch nach ihrer Pensionierung als Ärztin war Dina noch als Freiwillige in der Altenpflege tätig.
Heute lebt Dina in einem Altersheim in Ramat Gan und leidet, wie ihr Mann, an Demenz.
Dina was born in the former USSR in Donetsk. She is the daughter of Sofia Slominskaja and Aaron Judawitsch. The couple had a son, Vladimir the brother of Dina. Dina comes from a good background, from a family of doctors. Her father was a senior doctor in the service of health insurance. Her mother, also a doctor, was a surgeon.
Through the “Great Patriotic War" against Nazi Germany, Dina’s father was conscripted into the Red Army. There he was responsible for the training soldiers which were called up for military service. After the German invasion of the Soviet Union, the cities of Lvov, Kiev, Donetsk were bombed in September / October 1941. Dina remembers months of fear from constant bombing by the German Luftwaffe. Many Soviet citizens, including Dina’s family came to Siberia, where they lived from 1941 to 1943 . In the Gulag they suffered terribly. The father died of heart disease, so then Dina experienced the war as an orphan.
After the war, Dina returned to Smolensk, and later to Donetsk, where she attended school and successfully studied medicine at the University. She became a specialist in cardiology. In 1969 she married her husband Gregory, from the marriage came a son, Alex, born in Donetsk. The family immigrated to Israel 1991. Dina, Gregory and son Alex built for themselves a new life in Israel. Dina continued to work as a cardiologist and her husband Gregory took a job in the construction industry. And for 22 years they lived together in Jerusalem.
Today she lives in the old people's home in Ramat Gan and suffers, like her husband, of dementia. Even after her retirement Dina still worked as a volunteer helping the elderly.
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