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Rifka Hevdeli wird während des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1941 in der Hauptstadt Bulgariens, Sofia, geboren. Rifkas Eltern sind Itshak und Rachel Bardavit. Nach dem Krieg bekommt Rifka eine kleine Schwester namens Bella.
Gemeinsam mit anderen jüdischen Bürgern aus Sofia werden Rifka und ihre Familie aus der Stadt verbannt und in das Dorf Shumen verschleppt. Rifkas Großmutter mütterlicherseits wird nach Jugoslawien deportiert und in Treblinka ermordet.
Zwei Jahre lang arbeiten Rifkas Eltern und ihre Großmutter väterlicherseits in einem Arbeitslager bei Shumen. Trotz unmenschlicher und schwieriger Lebensbedingungen überleben Rifka und ihre Familie den Krieg.
Nach Kriegsende werden alle diskriminierenden Gesetze aufgehoben. Die Regierung kündigt die Rückgabe jüdischen Eigentums an, was jedoch keine leichte Aufgabe ist, da ein Großteil des Besitzes bereits verloren oder zerstört wurde. Die 1946 gebildete kommunistische Regierung erlaubt den bulgarischen Juden die freie Auswanderung nach Israel.
Daraufhin verlassen Rifka und ihre Familie Bulgarien und siedeln 1948 mit dem ersten Schiff nach Israel um. Etwa 40.000 Juden aus Bulgarien machen Alijah nach Eretz Israel.
Im neuen Land besucht Rifka die Schule und lebt in Jaffo. Sie ist zu diesem Zeitpunkt in der zweiten Klasse. Hebräisch hat sie bereits ein wenig von ihren Großeltern gelernt, sodass der damals Sechsjährigen der Einstieg in die neue Sprache nicht besonders schwerfällt.
Später wird Rifka Näherin. Im Jahr 1963 heiratet sie ihren Mann David Hevdeli. Die beiden sind bis heute glücklich verheiratet und haben drei Söhne sowie acht Enkelkinder.
Rifka was born in Sofia, Bulgaria, to Itshak and Rachel Bardavit. After the war, her mother gave birth to another child, a daughter named Bella.
Together with other Jewish citizens of Sofia, Rifka and her family were exiled from the city and deported to the village of Shumen. Rifka’s maternal grandmother was deported to Yugoslavia and murdered in Treblinka.
For two years, Rifka’s parents and her paternal grandmother worked in a labor camp near Shumen. Despite the inhumane and extremely difficult living conditions, Rifka and her family survived the war.
After the war, all discriminatory laws were repealed. The government announced the return of Jewish property, but this was not an easy task, as much of it had already been lost or destroyed. The communist government established in 1946 allowed Bulgarian Jews to emigrate freely to Israel.
As a result, Rifka and her family left Bulgaria in 1948 on one of the first ships bound for Israel. Approximately 40,000 Jews from Bulgaria made Aliyah to Eretz Israel.
In her new homeland, Rifka attended school and lived in Jaffa. She was in the second grade at the time. Having learned some Hebrew from her grandparents, the six-year-old adapted quickly to the new language.
Rifka later became a seamstress. In 1963, she married David Hevdeli. The couple remains happily married and has three sons and eight grandchildren. They live in Bat Yam, Israel.
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