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In allen Ländern wachsen die Wüsten – außer in Israel. Klimaforscher aus aller Welt pilgern hierher, um mögliche Lösungen für den Umgang mit dem Klimawandel zu studieren und zu diskutieren. So ist beispielsweise der Yatirwald am Rande der Negev-Wüste der größte Forst, der je von Menschen gepflanzt wurde. Die Anlage des Yatirwaldes erfolgte ab 1964 durch den Jüdischer Nationalfonds (JNF-KKL).
Der Name Yatir bzw. Jattir ist eine Ableitung aus der Bibel (Jos 21,14). Diese Gegend sollte den Kindern Aarons, dem Stamm Levi, übergeben werden. Die Anpflanzungen, zu denen auch Weingärten und verschiedene Straucharten gehören, haben die Ausbreitung der Wüstenbildung nördlich von Be‘er Sheva gestoppt und zurückgedrängt. Sie reduzieren die Verdunstungen der seltenen Niederschläge und binden Kohlendioxid, Wasserdampf und Energie zwischen den unterschiedlichen Ökosystemen auf der Welt.
Das Arava-Institut für Umweltforschung macht Versuche mit Dattelpalmen und Wein in der Nähe des Yatirwaldes und versucht, diese Pflanzen unter den sehr trockenen und salzigen Bedingungen anzusiedeln. Die seit 1989 gepflanzten und künstlich bewässerten Weinreben der Yatir Minery ergeben einen gerbstoffreichen Rotwein. Mit „Le Chaim – Auf das Leben“ stoßen Israelis an, wenn sie Wein genießen.
In ganz Israel wurden in den letzten Jahrzehnten bereits 300 bis 500 Millionen Bäume gepflanzt, vom Jüdischen Nationalfond (JNF-KKL) und christlichen Israel-Freunden. Es sind überwiegend Nadelbäume wie Aleppo-Kiefer und Mittelmeer-Zypressen, aber auch Laubbäume wie beispielsweise Terebinthe, Tamariske, Chinesische Jujube, Johannesbrotbaum, Olivenbaum, Feige, Eukalyptus und Akazien. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr rund drei Millionen Neuanpflanzungen dazukommen. Jedes Jahr werden allerdings auch viele Bäume und Büsche durch mutwillige Brandstiftung von Terroristen aus dem Gazastreifen vernichtet (siehe Beitrag „Ihr eigener Wald im Heiligen Land“).
Auszug aus der Sonderausgabe Wort aus Jerusalem: "Israel - 75 Jahre Start-up Nation"
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Mesusa bedeutet Türfposten. Mesusa nennt
man aber auch im Judentum das zierliche,
längliche Kästchen am rechten Türpfosten,
bestückt mit einer Pergamentrolle. Auf ihr stehen
die Verse 5. Mose 6, 4-9 und 5. Mose 11, 13-21,
die das „Shma Israel“, das jüdische Glaubensbekenntnis,
enthalten.
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Tora-Unterricht von Christen für Juden: Eine Besonderheit in unserem Haifa-Heim.
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