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Ernst Krakenberger überlebte den Holocaust, weil die christliche Familie Stockmann ihn aufnahm und versteckte.
Fünf Dinge, die wir von diesen mutigen Christen lernen können:
Im Leben von Ernst Krakenberger spielten Christen eine wichtige Rolle. Ohne das couragierte Handeln der christlichen Familie Stockmann hätte er den Holocaust nicht überlebt. Seine Überlebensgeschichte:
Ernst Krakenbergers jüdische Eltern Martha und Otto verlassen nach dem Schrecken der „Reichskristallnacht“ Deutschland, emigrieren 1939 in die Niederlande. Dort kommt 1940 Ernst zur Welt. Als er gerade ein Jahr alt ist, erkennen seine Eltern, dass sie ihn nicht mehr schützen können. Schweren Herzens beschließen sie, sich von ihrem kleinen Sohn zu trennen. Sie suchen ein sicheres Versteck für ihn.
Ein ehemaliger Geschäftskollege – ein überzeugter Christ – nimmt das jüdische Baby auf und integriert es in seine eigene Familie. So kommt Ernst in die Obhut der christlichen Familie Stockmann.
Bald darauf werden Martha und Otto verhaftet und verschleppt. Sie erleben die Torturen zweier Konzentrationslager. Ein unfassbares Wunder geschieht: Sie überleben!
Im September 1945 können Martha und Otto ihren Sohn wieder in die Arme schließen. Doch Ernst ist mittlerweile vier Jahre alt. Er kann sich nicht mehr an seine leiblichen Eltern erinnern. Sie sind fremde Personen für ihn, er muss sich neu an sie gewöhnen.
Wie er sich dabei gefühlt habe? „Aus meiner Perspektive hatte ich auf einmal vier Eltern. Das nutzte ich zu meinem Vorteil aus“, beantwortete Ernst Kragenberger die Schülerfrage mit einem schelmischen Lächeln. „Wenn meine richtigen Eltern zu streng mit mir waren, entgegnete ich ihnen triumphierend, dass ich wieder zu meiner Pflegefamilie gehe.“
Ernst Kragenbergers Eltern ließen ihren kleinen Sohn christlich taufen, als Ausdruck ihrer Dankbarkeit gegenüber der christlichen Familie, die sein Leben gerettet hatte. Dies hat den Holocaustüberlebenden bis heute tief geprägt und er motivierte die Schüler, nach einem friedlichen Zusammenleben zu streben, egal welcher Religion oder Nationalität man angehört.
Es ist ein zentrales Anliegen der ICEJ, die junge Generation gegen Antisemitismus und Fake News zu stärken. Wir besuchen Schulen, gestalten Unterrichtsstunden, Projekttage und Zeitzeugenveranstaltungen.
Unser ICEJ-Team bietet lebendigen, schülerzentrierten Unterricht, schlägt eine Brücke zwischen der Vergangenheit, historischen Ereignissen und der heutigen Lebenswelt der Jugendlichen. Wir möchten historische Bildung fördern. Umfangreiche fundierte Informationen über Antisemitismus helfen den Schülern, sich eine eigene Meinung zu bilden und aus der Geschichte des Holocaust zu lernen.
Gerne kommen wir auch an Ihre Schule.
Kontaktieren Sie uns: info@icej.de
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