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Wie steht die UNO zu Israel?

Wie steht die UNO zu Israel?

golda meir gpo cohen fritz

Mit hehren Zielen wurden die Vereinten Nationen (UNO) 1945 gegründet. Der zwischenstaatliche Zusammenschluss sollte die Welt gerechter und friedlicher machen. Doch ein Blick auf die Statistik zeigt: Die UNO diskreditiert den einzigen jüdischen Staat der Erde. Israel wird vom Menschenrechtsrat häufiger verurteilt als alle anderen Länder der Welt zusammen. Im Menschenrechtsrat gibt es bei jeder Sitzung einen eigenen Tagesordnungspunkt, der sich nur mit der Lage in Israel beschäftigt. Dabei ist Israel die einzige Demokratie und der einzige funktionierende Rechtsstaat im Nahen Osten.

Groteske Verurteilungen

Die anti-israelischen Entscheidungen der UNO fallen immer wieder mit absurden Inhalten auf:

  • Frauenrechte: 2023 erhielt Israel als einziges Land der Welt eine Rüge wegen „Verletzungen von Frauenrechten“. Dabei ist Israel das einzige Land im Nahen Osten, in dem Gleichberechtigung herrscht. Der jüdische Staat hatte bereits Mitte der 50er Jahre eine Außenministerin, als Frauen in Deutschland noch nicht einmal berechtigt waren, ein eigenes Bankkonto zu eröffnen. Als Golda Meir 1969 zur ersten israelischen Ministerpräsidentin gewählt wurde, kämpften Frauen in der Schweiz noch vergeblich um ihr Wahlrecht und Frauen in Österreich durften nur mit Genehmigung des Ehemanns eine Arbeitsstelle annehmen.
  • Resolution 3379: Am 10. November 1975 erklärte die UN-Vollversammlung den Zionismus zu Rassismus. Die historisch völlig unfundierte Entscheidung kam mit 72 Ja- und 35 Nein-Stimmen bei 32 Enthaltungen zustande und ging als „Resolution 3379“ in die Geschichte der größten Blamagen der UNO ein.

Drei Gründe für die Israel-Obsession der UNO

  • In der UN-Generalversammlung gibt es mehr autoritäre Staaten als Demokratien.
  • Islamische Länder sind überproportional vertreten. 56 von 193 Mitgliedsstaaten gehören der „Organisation für Islamische Zusammenarbeit“ an. Deren ausdrückliches Ziel: Die „Befreiung Jerusalems“.
  • Im UN-Menschenrechtsrat sind 47 Mitgliedsstaaten abstimmungsberechtigt, darunter China, Sudan, Algerien, Südafrika, Bangladesch, Kirgisistan, Benin, Eritrea, Gambia, Ghana, Kuwait, Qatar, Somalia, Kamerun, Kuba, Chile, Burundi, Vietnam. Israel erhielt noch nie einen Sitz in diesem Gremium.

Auszug aus der Sonderausgabe Wort aus Jerusalem: "Israel im Faktencheck"

Foto: golda-meir-gpo-cohen-fritz

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