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Die Mehrheit der politischen Parteien in Marokko haben die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel und die Anerkennung des Anspruchs Marokkos auf Westsahara durch die USA begrüßt. Islamistische Gruppen im Land lehnten dies ab.
Marokkos Nachbarland Algerien, das die Bestrebungen der Organisation Frente Polisario, einen unabhängigen Staat in Westsahara zu errichten, unterstützt, bezeichnete das Abkommen als einen Versuch, „Algerien zu destabilisieren“. „Das zionistische Gebilde möchte sich unseren Grenzen nähern“, sagte der algerische Premierminister Abdelaziz Djerad.
Spanien, ehemalige Kolonialmacht in Westsahara, begrüßte das Normalisierungsabkommen zwischen Israel und Marokko, kritisierte jedoch die Anerkennung marokkanischer Souveränität in Westsahara durch die USA. Die Palästinensische Autonomiebehörde äußerte sich nicht zum Abkommen. Berichten zufolge soll Marokkos König Mohammed VI. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Donnerstag in einem Telefonat versichert haben, er werde die „palästinensische Sache“ weiterhin unterstützen.
Die im Gazastreifen agierenden islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad sowie der Iran bezichtigten Marokko des „Verrats“. Ägypten und Oman begrüßten das Abkommen. Saudi-Arabien äußerte sich offiziell nicht dazu, soll Marokko aber Medienberichten zufolge zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel ermutigt haben. Es wird außerdem vermutet, dass Oman und Indonesien demnächst ebenfalls diplomatische Beziehungen mit Israel aufnehmen werden.
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