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“Israel will die Hisbollah in einen großen Krieg ziehen”

"Israel will die Hisbollah in einen großen Krieg ziehen"

Ausufernde Täter-Opfer-Umkehr in den Medien - Beispiele
Karin Lorenz

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Hisbollah-RaketeAnangriff, @idf Instagram

Letzte Woche explodierten hunderte Pager und tausende Funkgeräte von Hisbollah-Terroristen im Libanon (die ICEJ berichtete). Mittlerweile weiß man, dass dadurch mindestens 1.500 Terroristen einsatzunfähig gemacht werden konnten. Außerdem gelang es Israel mit gezielten Luftschlägen, Waffenlager zu zerstören und ranghohe Hisbollah-Führer zu töten, darunter Ibrahim Aqil, der als Drahtzieher hinter Massaker- und Entführungsplänen gilt. Viele Medien, allen voran die Tagesschau, kritisieren Israels Vorgehen gegen die Terroristen.

Kritik an Israels Vorgehen gegen die Hisbollah

„Frieden gibt es nicht, wenn man um sich schlägt“, lautete der Titel eines Tagesschau-Kommentars, der sich an Israel richtet. In diesem Kommentar wird allerdings ignoriert, dass die Hisbollah am 8. Oktober 2023 einen massiven und völlig unprovozierten Raketenangriff auf Israel gestartet hat, der bis heute anhält. Statt diesen Angriff zu verurteilen, kritisiert der Tagesschau-Kommentar Israel für das gezielte Vorgehen gegen die Terroristen. „(...) es ist ein großer Unterschied ob man mit Umsicht und verantwortungsvoll eine sehr konkrete Bedrohung ausschaltet. Oder ob man neue Angriffe, eine weitere Eskalation provoziert“, heißt es. Der seit elf Monaten anhaltende Beschuss auf israelische Ortschaften scheint für viele deutsche Medien kein Angriff und auch keine Eskalation zu sein, sondern etwas, das Israel als Alltag hinnehmen soll.

„Denkbar ist eigentlich nur, dass Israel die Hisbollah in einen großen Krieg ziehen will", so das Fazit im Tagesschau-Kommentar. 

Klassische Täter-Opfer-Umkehr

In vielen deutschen Medien werden offen oder versteckt anti-israelische Narrative verbreitet. Oft wird der Eindruck erweckt, als gehe die Aggression und Eskalation von Israel aus, während die Terrorangriffe, gegen die Israel sich verteidigen muss, unerwähnt bleiben oder heruntergespielt werden. Es findet eine klassische Täter-Opfer-Umkehr statt, die Hass auf Israel schürt. Deshalb ist es wichtig, sich und andere über die eigentliche Situation zu informieren und mit Fakten über Israel aufzuklären. Die ICEJ steht Ihnen dabei gerne in Ihrer Gemeinde zur Seite.

(Foto: Hisbollah-Raketenangriff, @idf Instagram)

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