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Selbstmord war 2022 die häufigste Todesursache unter israelischen Soldaten. Das gab die Armee vergangene Woche bekannt.
Von den 44 Soldaten, die im vergangenen Jahr starben, nahmen sich 14 das Leben. Die meisten von ihnen waren wehrdienstleistende Männer, erklärte Brigadegeneral Joram Knafo, Stabschef der Personalabteilung der Armee. Zwei der Soldaten, die sich das Leben nahmen, waren sog. „einsame Soldaten“. Das sind Soldaten, deren Familien entweder nicht in Israel leben oder ihren Wehrdienst nicht unterstützen. Drei weitere Soldaten wurden durch Terroristen getötet, drei starben durch Eigenbeschuss. Weitere Todesursachen waren Unfälle und Krankheit. Die Zahl der Selbstmorde ist in den letzten zwei Jahrzehnten gesunken. 2005 hatten sich 36 Soldaten das Leben genommen, 2010 waren es 28 und 2021 elf Soldaten.
Knafo erklärte, die Armee habe verschiedene Maßnahmen ergriffen, um suizidgefährdeten Soldaten beizustehen. Unter anderem seien zusätzliche Offiziere mit der psychischen Gesundheitsversorgung der Soldaten betraut und Schulungen über psychische Gesundheit ausgeweitet worden. Außerdem habe die Armee den Zugang zu Waffen verschärft. Er wies darauf hin, dass in anderen Ländern die Selbstmordrate unter Soldaten höher sei, v.a. unter Berücksichtigung des hohen Anteils israelischer Soldaten, die eine Waffe trugen.
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