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Regisseur Nadav Lapid wird nach Protesten nicht am Internationalen Filmfestival in Marseille teilnehmen. Er wird boykottiert - obwohl er selbst Israelkritiker ist.
Lapid wirft Israel „Perversion“ und „Genozid“ vor. Er lebt im selbstgewählten Exil in Frankreich. In der antisemitischen Boykott-Szene hilft ihm das nichts. Er musste seine Teilnahme am Marseiller Filmfestival absagen, weil er selbst Israeli ist und eine regierungsunabhängige, aber israelische Organisation seine Filme finanziert. Ansonsten wären andere Künstler aus Protest abgesprungen.
Mehr lesen: Das größte Problem der Koexistenzprojekte
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