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Das ist passiert: US-Präsident Donald Trump hat mehrmals angedeutet, dass Syrien eine Rolle bei der Bekämpfung der Hisbollah spielen könnte. Auf Nachfrage erklärte Trump, Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa sei bereit, gegen die vom Iran unterstützte Terrororganisation vorzugehen. Zugleich lobte er den syrischen Präsidenten auffallend positiv. Al-Sharaa, früher unter seinem Kampfnamen Abu Mohammed al-Jolani bekannt, führt seit dem Sturz des Assad-Regimes die neue syrische Regierung an. Er bemüht sich um internationale Anerkennung und bessere Beziehungen zum Westen, während seine terroristische Vergangenheit für Misstrauen sorgt.
Das sollten Sie wissen: Jahrzehntelang nutzte der Iran syrisches Territorium, um Waffen an die Hisbollah zu liefern. Mit dem Ende des Assad-Regimes haben sich diese Strukturen verändert. Trumps Idee greift aber zu weit. Al-Sharaa selbst hat ein syrisches Eingreifen im Libanon ausgeschlossen. Er ist beschäftigt mit dem Wiederaufbau des eigenen Landes. Außerdem würde Israel nicht die Bekämpfung der Bedrohung in seinem Norden einem Land anvertrauen, mit dem es sich seit seiner Gründung offiziell im Kriegszustand befindet. Anders als Ägypten und Jordanien hat Syrien Israel bis heute nicht anerkannt.
Darum ist es wichtig: Trumps Vorschlag macht dennoch einen wichtigen Standpunkt deutlich: Er spricht offen und konkret über das Ziel, die Hisbollah zu bekämpfen und zu entwaffnen, auch parallel zu den Verhandlungen mit dem Iran in der Schweiz. Der Iran will den Rückzug Israels aus dem Libanon, eine Einstellung der Kampfhandlungen und damit den Schutz der Hisbollah zur Voraussetzung für ein Abkommen machen. Am Sonntag verschärfte Trump seinen Ton gegenüber der Islamischen Republik: „Der Iran muss seine hochbezahlten Stellvertreter im Libanon umgehend davon abhalten, Unruhe zu stiften“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. „Sollten sie das nicht tun, werden wir den Iran erneut hart treffen!“
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