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Das ist passiert: Im Gebetskalender von Open Doors wurde am Montag zum Gebet für Christen in Israel aufgerufen. Im Aufruf hieß es, Diskriminierung gehöre zum Alltag vieler Christen. Ein Kirchenleiter aus Jerusalem berichte, dass er fast täglich bespuckt werde. „Viele ziehen in Betracht, das Land zu verlassen“, so der Gebetsaufruf.
Das sollten Sie wissen: Israel ist nicht im Weltverfolgungsindex von Open Doors aufgeführt, denn es gibt in Israel keine systematische staatliche Diskriminierung oder Benachteiligung von Christen. Christen sind in hohen Ämtern und in der Regierung vertreten. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem die christliche Bevölkerung wächst. Nur in Israel leben Juden, Moslems und Christen gleichberechtigt miteinander – auch wenn dieses Zusammenleben nicht immer einfach ist und die Konflikte seit dem 7. Oktober 2023 deutlich zugenommen haben. Die israelische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um die Situation zu verbessern, beispielsweise jüngst durch die Berufung des Diplomaten Georg Deek zum Sondergesandten für die christliche Welt. Deek ist selbst arabischer Christ. Auch die Mitarbeiter der ICEJ in Jerusalem leben und arbeiten selbst erkennbar als Christen, ohne Anfeindungen zu erleben.
Darum ist es wichtig: Viele Vorfälle, die als Attacken gegen Christen dokumentiert werden, richten sich nicht gegen den Glauben, sondern gegen eine einseitig „israelkritische“ Haltung, die in verschiedenen christlichen Kreisen öffentlich vertreten wird. Zu den bekanntesten „Israelkritikern“ zählt ein Kirchenleiter in Jerusalem. Dass Christen in Israel jedoch nicht generell bedroht werden, sondern sich angstfrei bewegen können und immer wieder auf große Herzlichkeit stoßen, können jedes Jahr Tausende Christen bezeugen, die mit Reisegruppen der ICEJ nach Israel kommen.
Offizielle Stellungnahme der ICEJ zum Gebetsaufruf von Open Doors
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