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Das ist passiert: Letzte Woche haben Kanada, Großbritannien und Australien einen palästinensischen Staat anerkannt. Dann folgten Portugal, Frankreich, Belgien, Neuseeland, Monaco, Luxemburg, Malta und Andorra. Die Anerkennung ist nicht an Bedingungen geknüpft, auch die Freilassung der Geiseln oder die Bereitschaft zum Frieden wird nicht als Voraussetzung genannt.
Das sollten Sie wissen: Die wichtigen westlichen bzw. europäischen Staaten hatten bislang eine Anerkennung "Palästinas" abgelehnt. Ausgerechnet nach dem 7. Oktober 2023 sind nun immer mehr westeuropäische Staaten zur bedingungslosen Anerkennung bereit.
Bereits vor dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel hatten 137 der 193 UNO-Mitgliedsländer "Palästina" als Staat anerkannt, inzwischen sind es 157 Länder - darunter nun auch vier der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat: China, Russland und neu: Frankreich und Großbritannien. Einzig die Vetomacht USA lehnt die Anerkennung weiter ab.
Darum ist es wichtig: Die aktuelle Entwicklung wird von der Hamas als Sieg gefeiert und erschwert Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln - denn die Terrororganisation sieht, dass sie ihre Ziele auch ohne Zugeständnis erreichen kann. Zu den europäischen Ländern, die eine Anerkennung "Palästinas" (noch) ablehnen, gehören unter anderem: Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland. In Deutschland ist der Druck auf die Politik durch anti-israelische Aktivisten allerdings sehr hoch. Am Sonntag zogen allein in Berlin 60.000 bis 100.000 Pro-Palästina-Demonstranten durch die Straßen, aufgerufen von der Linkspartei, Amnesty International und Medico International. Dabei wurden auch antisemitische Parolen gerufen. Die Jüdische Allgemeine titelte: "Berlin, Hauptstadt des Terrors".
Bitte betet weiter für die verbliebenen 48 Geiseln!
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