Beschreibung
Überlebenskampf
Kriegstagesbuch aus Nahost
Taschenbuch, 372 Seiten
Pressestimmen:
“‘Überlebenskampf’ ist kein Versuch, den Konflikt zu analysieren oder zu erklären. Es ist der unmittelbare Bericht eines Beteiligten – subjektiv, eindringlich, unbequem.” Mena Watch, 3. Oktober 2025 “Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, ohne großes Federlesen thematisiert Arye Sharuz die Folgen des 7. Oktober 2023. Während in den Medien, nur wenige Wochen nach dem schlimmsten Massaker an Juden nach der Schoah, Täter-Opfer-Umkehr betrieben wurde – und immer noch wird – thematisiert Arye die menschliche Katastrophe in Israel.” Peter Ansmann, Ruhrbarone, 7. Oktober 2025 “Sein Tagebuch ist nicht nur eine Chronik der Ereignisse in und um Nahost. Es ist auch eine Nahaufnahme aus diesem Krieg, wie er ihn als Vater, Sohn und Ehemann erlebt. Der Besuch bei der Mutter im Krankenhaus, das voller junger verwundeter Menschen ist, Rekruten oder eingezogene Reservisten. Die panische Angst der Tochter um ihre Eltern, weil sie auf der Straße von einem Luftalarm überrascht wurden. Die Bilder aus dem Kibbuz Be’eri, wo er drei Tage nach dem Massaker war. Der Geruch der Toten, der über dem Ort hing …” Elena Rauch, Thüringer Allgemeine, 8. Oktober 2025 “Das erste Kapitel des Buches, das er vorlas, erzählt davon, wie seine Tochter sich Sorgen um die Eltern machte, die unterwegs waren, als gerade der Bombenalarm losging – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hamas mal wieder ein Geiselabkommen abgesagt hatte und die Zerstörung der iranischen Atomanlagen kurz bevorstand. Wie auch die anderen Kapitel des Buches verbindet es familiäre und weltpolitische Aspekte.” Antje Jelinek, Ruhrbarone, 9. Oktober 2025 “Bei der Lesung zwei Jahre nach den Hamas-Angriffen auf Israel berichtete der ehemalige Pressesprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte ausführlich davon, wie sich das Leben der Menschen in Israel am 7. Oktober 2023 veränderte. So hätten sich Land und Leute sofort zur Verteidigung gesammelt. Er zeigte zudem auf, wie sich Israel seitdem gegen irreführende Vorwürfe von Kriegsverbrechen und Völkermord in den internationalen Medien und der öffentlichen Meinung wehren muss.” Nicolas Dreyer, Israelnetz, 17. Oktober 2025 “Was wäre, wenn es 1945 Instagram, X und TikTok gegeben hätte? Hätten Kulturschaffende die Alliierten aufgefordert, den Krieg gegen die Deutschen, den “Genozid” an ihnen zu beenden? Solche Gedanken kommen bei der Lektüre von Arye Sharuz Shalicars neuem Buch.” Andreas Kopietz, Berliner Zeitung, November 2025
Über den Autor:
Arye Sharuz Shalicars wird 1977 als Sohn persisch-jüdischer Eltern geboren und wächst in Berlin auf. 2001 wandert er nach Israel aus, wo er zunächst seinen Pflichtdienst in der Armee leistet. Anschließend nimmt er an der Hebrew University in Jerusalem ein Studium der Internationalen Beziehungen, Nahost-Studien sowie Europastudien auf. Von 2009 bis 2016 ist er offizieller Sprecher der IDF, seit 2017 Abteilungsleiter für Internationales im Büro des israelischen Ministerpräsidenten. Zwischen 7. Oktober 2023 und Ende 2024 wird er als Reservist als Sprecher der IDF reaktiviert. Er schreibt regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen und ist ein gefragter Experte und Kommentator in den Medien. Sein täglicher Podcast „Nahost Pulverfass – Kriegsbericht aus Israel“ erreicht seit Ende Oktober 2023 über 8 Millionen Zuhörende. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen u. a. „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ (2010, verfilmt 2021), „100 Weisheiten, um das Leben zu meistern“ (2021), „Tagebuch aus Cherson“ (2023).

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