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4000 Kilometer von Deutschland entfernt wird ein Abt bespuckt und eine Nonne zu Boden gestoßen. Solche Meldungen würden in Medienhäusern in Deutschland angesichts des Weltgeschehens höchstens ein Gähnen hervorrufen – wenn sie nicht aus Jerusalem stammen und der Täter ein Jude ist. Dann landen sie als neue „entsetzliche Vorfälle“ und Belege für „absolute Verrohung“ in der Tagesschau.
Die schockierte Korrespondentin klagt sogar: „Die Bilder der Überwachungskamera sind schwer zu ertragen.“ Dieselbe ARD-Kollegin hat auch über den 7. Oktober 2023 berichtet. Aber ein solcher Satz von ihr über die Bilder des Massakers lässt sich nicht finden.
Pöbeleien sind schlimm. Aber es geht um Relation. Weltweit herrscht die brutalste Christenverfolgung aller Zeiten – doch in unseren Medien liest man kaum darüber. In über 50 Ländern ist es lebensgefährlich, Christ zu sein, dokumentiert Open Doors. Israel gehört nicht zu diesen Ländern. Im Gegenteil: Hier wächst die christliche Gemeinde – einzigartig im Nahen Osten.
Die überdimensionale Berichterstattung über jede Spuckattacke in Jerusalem offenbart vor allem eins: Dass viele Medien an einer Realitätsverschiebung leiden. Man nennt es auch: Doppelmoral.
Dieselben Medien schweigen, wenn ein christliches Café in Deutschland von Linksextremisten überfallen wird, wie in Leipzig geschehen – 26 Mal in drei Jahren!
Dieselben Medien, die Israel respektlosen Umgang mit Christen unterstellen, fallen mit herabwürdigenden Beiträgen über bibeltreue Christen auf. Letzte Woche titelte das ZDF in einem Beitrag zu Fronleichnam: „Happy Kadaver“!
Unsere christlichen Reisegruppen erleben in Israel ausschließlich positive Begegnungen, sowohl mit orthodoxen als auch mit säkularen Juden. Aktuell ist unsere Gebetsreisegruppe mit über 30 Teilnehmern im Heiligen Land unterwegs. Und Teilnehmer unseres Jerusalem-Summits, führende Vertreter christlicher Gemeinden aus aller Welt, wurden gestern vom Staat Israel im israelischen Außenministerium zum Essen eingeladen.
Schabbat Schalom
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