MENÜ

Das ist passiert: Verwandten von Hamas-Geiseln wurde der Zutritt zum Bundestag verwehrt, weil sie T-Shirts mit Fotos ihrer entführten Familienangehörigen trugen. Sicherheitskräfte an der Pforte werteten die T-Shirts mit dem Aufdruck "Bring them home" als politische Botschaft, die im Bundestag nicht erlaubt sei. Erst als die Angehörigen bereit waren, die T-Shirts auszuziehen bzw. umgedreht anzuziehen, durften sie passieren. Die Delegation hatte einen Termin bei CDU-Chef Friedrich Merz. Durch den Zeitverlust konnte sie statt 30 Minuten nur 5 Minuten mit Merz sprechen. Eine Sprecherin des Bundestags wies Kritik am Vorgehen der Bundestagsverwaltung zurück und äußerte lediglich Bedauern über die zeitliche Verzögerung, die sich durch den „Abstimmungsbedarf“ ergeben habe.
Darum ist es wichtig: Die T-Shirts der Geisel-Angehörigen mit Bildern verschleppter Familienmitglieder sind kein politisches Statement, sondern verzweifelte Hilferufe. Sie erinnern an ein grausames Terrorverbrechen, das noch immer fortbesteht. Der unwürdige Umgang mit Angehörigen der Terroropfer sendet eine verheerende Botschaft von Deutschland nach Israel.
Das sollten Sie wissen: Über 130 Geiseln sind nun seit über 100 Tagen in den Händen der Hamas. Kfir Bibas ist die jüngste Geisel – das entführte Baby wurde gestern ein Jahr alt. Der Geheimdienst vermutet, dass mindestens 25 Geiseln bereits ermordet wurden, darunter auch zwei junge Männer, deren Angehörige zur Besucherdelegation im Bundestag gehörten. Die Hamas veröffentlichte Aufnahmen der Leichen dieser beiden Geiseln in einem Propaganda-Video am hundertsten Tag nach dem Massaker. In Tel Aviv demonstrierten über 100.000 Menschen für die Freilassung der Entführten und forderten mehr Anstrengungen von der israelischen und von ausländischen Regierungen.
(Foto: Kfir Bibas ist die jüngste Geisel der Hamas. Baby Kfir wurde in Gefangenschaft ein Jahr alt.)
Teile diesen Beitrag:
Das irische Rewild Musikfestival verbot aktuellen und ehemaligen Soldaten der israelischen Armee den Zutritt.
Schwindender Rückhalt in den USA treibt Israel in einen massiven Ausbau seiner eigenen Waffenproduktion.
Nach zwei Monaten gibt es wieder größere militärische Handlungen gegen den Iran. Israel ist bislang außen vor.
Die geschmacklose Protestaktion eines einzelnen Knessetabgeordneten ruft international mehr Protest hervor als terrorverherrlichende Schulbücher.
Der Trainer der ägyptischen Fußballmannschaft ist wütend. Israel sei schuld am Ausscheiden seines Teams aus der WM.
Das ist passiert: Israel hat sich für die Fußballweltmeisterschaft 2026 nicht qualifiziert. Ganz „rausgeflogen“ ist der jüdische Staat aber nicht.
Die ICEJ tritt öffentlich gegen Antisemitismus ein und informiert mit Veranstaltungen über Israel. Für diese Events suchen wir immer wieder ehrenamtliche Helfer.
Volontäre aus aller Welt engagieren sich jedes Jahr beim Laubhüttenfest der ICEJ.
Das Laubhüttenfest ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich an die Seite des jüdischen Volks zu stellen und Israel zu zeigen, dass es nicht allein ist.
Der weltweit explodierende Judenhass ist ein Weckruf! Die Zeit ist gekommen, sich zu entscheiden: Wegsehen oder aufstehen?