MENÜ

Über 1.000 Christen kamen zum Israeltag der ICEJ und erlebten eine überwältigende Atmosphäre der Einheit und des Gebets. In Jesus vereint beteten iranische Christen mit messianischen Juden aus Israel, Franziskaner-Mönche, evangelische Geschwister und Freikirchler gemeinsam.
„Vom jüdischen Volk haben wir beten gelernt“, erinnerte Gottfried Bühler, Vorsitzender der ICEJ und Moderator der Fernsehserie „Faszination Israel“, am 1. Mai in der Schwabenlandhalle in Fellbach. Zu den Gästen aus Israel gehörte Ariel Blumenthal, messianischer Jude, Autor und Bibellehrer aus Israel. Er betete Seite an Seite mit dem iranischen Pastor Siamak Aminmansour, der Grüße von der iranischen Untergrundkirche überbrachte (siehe Artikel „Was ist los mit uns?“).
Die Gebetszeiten im Plenum wurden abgeschlossen von ICEJ-Vorstandsmitglied Hannelore Illgen, Pfarrer Heinrich Hofmann von der evangelischen Landeskirche und Franziskaner-Pater Robert. Das demütige und innige Gebet des Mönchs rührte viele zu Tränen. Er rief zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs um Umkehr und Bekehrung in Deutschland „in Jesu mächtigem, heiligen Namen.“
Ariel Blumenthal erläuterte die Bedeutung des Gottesnamens, mit dem sich Gott im brennenden Dornbusch offenbart hat, und wies darauf hin, wie wichtig es für Christen ist, sich auf die jüdischen Wurzeln zu besinnen – hin zu dem Gott, der sich selbst als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs/Israels bezeichnet und seinem Volk einen ewigen Bund verspricht. Leider sei dieser wichtige Teil der Heilsgeschichte im nizänischen Glaubensbekenntnis nicht enthalten. Die jüdische Identität Jesu werde ausgeblendet, bedauerte der messianische Jude:
„Das Problem ist nicht, was im Glaubensbekenntnis steht, sondern was nicht im Glaubensbekenntnis steht.“
Auch das komplette „Alte Testament“ werde ausgeblendet – Abraham, Mose, Gottes Bund mit seinem Volk, sogar der Gottesname, mit dem sich Gott selbst vorstellt.
„Wäre im Dritten Reich von den Kirchenkanzeln der Gott Abrahams, Isaak und Jakobs gepredigt worden, hätte es vielleicht keinen Holocaust gegeben“, mutmaßte Gottfried Bühler.
Auch Gäste der jüdischen Gemeinschaft waren vertreten. Stella Syrkin, Gesandte von Keren Hayesod, bedankte sich bei den israeltreuen Christen für ihre Solidarität und auch für die finanzielle Mithilfe beim Wiederaufbau der von Hamas, Hisbollah und dem Iran zerstörten zivilen Infrastruktur in Israel.
„Sie stehen an der Seite Israels – nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten“, lobte Syrkin.
Christoph Scharnweber, Sprecher und Politikreferent der ICEJ, informierte über Hintergründe und Alternativen zur Zweistaatenlösung (siehe Seite 12). Für den musikalischen Rahmen sorgte die Zion Band aus Jerusalem. Die Tanzgruppe „Profil Dance“ unterstrich mit ihren Tänzen die Botschaft der Sprecher und der Gebete.
An diesem Tag wurden auch einige Hilfsprojekte vorgestellt, die von der ICEJ in den letzten Monaten in Israel finanziert wurden. Zu den Highlights in der Pause gehörte die Ausstellung einer alten Tora-Rolle, die lange verschollen war und an diesem Tag erstmals wieder der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
ICEJ-Geschäftsführer Stephan Lehnert schilderte den Teil ihrer Geschichte, der bisher bekannt ist, und versprach weitere Nachforschungen.
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zurück zu den Wurzeln"
Teile diesen Beitrag:
Das irische Rewild Musikfestival verbot aktuellen und ehemaligen Soldaten der israelischen Armee den Zutritt.
Schwindender Rückhalt in den USA treibt Israel in einen massiven Ausbau seiner eigenen Waffenproduktion.
Nach zwei Monaten gibt es wieder größere militärische Handlungen gegen den Iran. Israel ist bislang außen vor.
Die geschmacklose Protestaktion eines einzelnen Knessetabgeordneten ruft international mehr Protest hervor als terrorverherrlichende Schulbücher.
Der Trainer der ägyptischen Fußballmannschaft ist wütend. Israel sei schuld am Ausscheiden seines Teams aus der WM.
Das ist passiert: Israel hat sich für die Fußballweltmeisterschaft 2026 nicht qualifiziert. Ganz „rausgeflogen“ ist der jüdische Staat aber nicht.
Die ICEJ tritt öffentlich gegen Antisemitismus ein und informiert mit Veranstaltungen über Israel. Für diese Events suchen wir immer wieder ehrenamtliche Helfer.
Volontäre aus aller Welt engagieren sich jedes Jahr beim Laubhüttenfest der ICEJ.
Das Laubhüttenfest ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich an die Seite des jüdischen Volks zu stellen und Israel zu zeigen, dass es nicht allein ist.
Der weltweit explodierende Judenhass ist ein Weckruf! Die Zeit ist gekommen, sich zu entscheiden: Wegsehen oder aufstehen?