MENÜ

In Israel wird viel diskutiert über die Hintergründe zum 7. Oktober. Viele Verschwörungstheorien sind dazu weltweit im Umlauf. Bekannt ist, dass palästinensische Terroristen schon einige Jahre vor dem 7. Oktober Pläne zur Eroberung Israels entwarfen. Bei einer Konferenz in Gaza 2021 planten die Hamas und andere palästinensische Gruppierungen die Verwaltung des Gebiets vom „Fluss bis zum Meer“. Der Plan zum Thema „Palästina nach der Befreiung“ wurde im Oktober 2021 in einem Bericht vom Middle East Media Research Institut (MEMRI) veröffentlicht.
Das Massaker am 7. Oktober war keine spontane Gewalt und auch nicht von Israel initiiert, wie in Verschwörungstheorien behauptet wird, sondern der Versuch der Terroristen, die seit Jahren geplante Auslöschung Israels in die Tat umzusetzen. Laut weiteren Dokumenten, die 2024 bekannt wurden, sollten eigentlich auch die Hisbollah und der Iran den Angriff unterstützen. Die Vernichtungs- und "Tag-danach"-Pläne wurden international und auch in Israel nicht ernst genommen. Die israelische Regierung unterschätzte die wirtschaftliche und militärische Macht der Hamas.
Hätte Israel die Pläne der Hamas richtig eingeschätzt, hätte Israel schon vor dem 7. Oktober im Gazastreifen einmarschieren müssen, um den Terrorangriff zu verhindern. Das wäre Israel aufgrund des internationalen Drucks allerdings ohnehin kaum möglich gewesen - Israel waren damit praktisch die Hände gebunden. Selbst nach dem 7. Oktober reagierten viele Politiker und Medien mit Empörung auf den Einmarsch Israels im Gazastreifen.
Vor allen in den Jahren 2018 und 2019 gab es immer wieder Versuche der Hamas, die Grenze zu Israel zu stürmen. Damals organisierte die Hamas wöchentlich gewalttätige "Marsch-der-Rückkehr-Demonstrationen" am Gazazaun. Israel wurde für die Verteidigung des Grenzzauns gegen die Stürmungsversuche scharf kritisiert, auch von deutschen Politikern und Medien. Die Demonstranten wurden oft verharmlosend als "friedlich" bezeichnet, obwohl Terroristen mit Messern und Macheten zu den "friedlichen" Demonstrationen kamen und ankündigten, in israelischen Ortschaften ein Blutbad anrichten zu wollen - was sie am 7. Oktober dann in die Tat umsetzten.
(Foto: "Friedliche" Demonstration an der Gaza-Grenze 2018)
Ugandas Generalstabschef und gleichzeitig Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba setzte eine Reihe pro-israelischer Posts in den Sozialen Medien ab.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) signalisieren laut unbestätigten Berichten Bereitschaft, sich an der Sicherung der Straße von Hormuz zu beteiligen.
Moderne Kriege werden auch im Internet geführt. Hacker-Angriffe aus dem Iran zwingen israelische Unternehmen zu Innovationen.
Anders als viele westliche Staaten erklärt der Libanon den iranischen Botschafter zur "Persona non grata".
Eine der größten bisherigen Angriffswellen betraf Haifa, wo unser Heim für Holocaustüberlebende steht.
Das ist passiert: Seit dem 7. Oktober 2023 wurden weit über 10.000 meist junge Israelis körperlich verletzt. Hunderttausende stehen in der akuten Gefahr, Posttraumatische Belastungsstö...
Mehrere Tausend Israelis noch immer im Ausland gestrandet.
Immer mehr palästinensische bewaffnete Gruppen kämpfen im Gazastreifen gegen die Hamas.
Erneut gab es in Israel Tote durch Raketenangriffe. Streubomben stellen eine zusätzliche Gefahr dar.
Trotz heftigen Beschusses wollen viele Israelis den Norden nicht ein zweites Mal verlassen.