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ARD empört Schoa-Überlebende

ARD empört Schoa-Überlebende

Ein Kommentar von Karin Lorenz, Redaktionsleiterin, ICEJ Deutscher Zweig e.V.
Grafik des Davisterns in Gold auf dunkelblauem Hintergrund

Die ARD hat zum Holocaustgedenktag einen wichtigen Film („Führer und Verführer“) angekündigt – allerdings nicht im Hauptprogramm, sondern spätnachts. Filmende: kurz vor 2 Uhr. Wichtiger als der preisgekrönte Film, an dem sieben Schoa-Überlebende mitgewirkt haben, ist der ARD offenbar der „Tatort“, der zuvor zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird.

Außerdem stimmt das Datum nicht. „Führer und Verführer“ wird am 25. Januar gezeigt. Der Holocaust-Gedenktag ist aber der 27. Januar, der Tag, an dem 1945 das KZ Auschwitz befreit wurde.

„Eine Schande“, kommentiert Eva Umlauf (83), Präsidentin des Internationalen Auschwitz-Komitees, das unsensible ARD-Programm. Auch andere Holocaust-Überlebende und Historiker äußern öffentlich scharf Kritik.

Wir möchten den Gedenktag am 27. Januar zusammen mit jüdischen Gästen aus Deutschland und Israel würdig begehen: Im Kurhaus Bad Cannstatt. Zu unseren Ehrengästen gehört die Holocaustüberlebende Dvora Weinstein.

Die in Israel sehr bekannte Sängerin Hila Ben David wird den Abend mit zeitgenössischen Lied-Interpretationen alter hebräischer Gebete bereichern.

Ganz herzliche Einladung zu diesem wichtigen Gedenktag! Hier gleich anmelden

Schabbat Schalom

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