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Die Völkermord-Lüge

Die Völkermord-Lüge

Genozid-Forscher widersprechen der Anti-Israel-Propaganda
Karin Lorenz
Plakate mit Bilder von Hersh Goldberg-Polin auf dem Gelände des Nova-Musikfestivals.

In einer Resolution der International Association of Genocide Scholars (IAGS) wird Israels militärisches Vorgehen in Gaza als Genozid verurteilt. Über diese Anti-Israel-Resolution berichteten viele Medien. Die IAGS wird dabei als führende Autorität in der Völkermord-Forschung dargestellt.

Anders als dargestellt, ist die IAGS keine seriöse wissenschaftliche Vereinigung. Gegen einen Mitgliedsbeitrag von 30 Euro kann jeder Mitglied dieser dubiosen Vereinigung von „Genocide Scholars“ (Genozidforschern) werden, ohne Überprüfung der Identität oder Kenntnisse über Geschichte, Völkerrecht oder Völkermord. Im Mitgliederverzeichnis aufgeführt sind auch zahlreiche offensichtliche Fake-Namen, darunter ein „Adolf Hitler“, ergaben Recherchen der Times of Israel.

Völkermord-Lüge: Wissenschaftler widersprechen

Mehr als 500 seriöse Wissenschaftler und Institute widersprechen inzwischen der Resolution und fordern eine Rücknahme des Genozid-Vorwurfs, darunter bekannte Professoren, ganze Fakultäten, Gedenkstätten und Museen. Sie betonen, dass einzig der Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober 2023 die Definition von Völkermord erfülle und weisen darauf hin, dass die toten Zivilisten im Gazastreifen nicht auf eine Absicht Israels zurückzuführen sind, Zivilisten zu töten, sondern auf die Taktik der Hamas, die eigene Bevölkerung und zivile Infrastruktur für Angriffe als Schutzschild zu nutzen. Die Genozid-Resolution der IAGS entbinde die Hamas von ihrer Verantwortung, verzerre die Fakten und verletze elementarste wissenschaftliche Standards. Außerdem berücksichtige diese Genozid-Resolution nicht, dass der Krieg beendet werden könne, wenn die Hamas die Waffen niederlegen und die Geiseln freilassen würden.

Foto: Gedenken an Opfer der Hamas auf dem Supernova-Gelände. Am 7. Oktober 2023 ermordeten Terroristen aus dem Gazastreifen rund 1.200 Menschen und entführten 250 weitere in den Gazastreifen. (Karin Lorenz/Archiv ICEJ-Medien)

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